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Weaning-Station

Im Weaningzentrum wird ein medizinisch-pflegerisches Therapiekonzept verfolgt, wodurch die Beatmungsdauer verkürzt wird.

Informationen zur Weaning-Station
Lungenklinik

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Thoraxchirurgie

Jährlich führen wir mehr als 2.500 Eingriffe, überwiegend zur Behandlung von Lungentumoren, durch. Kontakt: Tel.: +49 221 8907-18811

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Moderne Intensivstation

Die Lungenklinik hat eine moderne Intensivstation im Neubau in Betrieb genommen. Kontakt für Zuverlegung Intensivstation: +49 221 8907-18777

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ARDS und ECMO Zentrum Köln-Merheim

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Aktuelles

 


Chefärzte der Lungenklinik gehören zu den Top-Ärzten im FOCUS-Ranking

Das Magazin FOCUS Gesundheit bewertet auch in diesem Jahr deutsche Ärzte.
Zu den Top-Ärzten 2018 gehören wiederholt die Chefärzte der Lungenklinik, Prof. Dr. E. Stoelben und Prof. Dr. W. Windisch.

Herr Prof. Stoelben wird im FOCUS-Ranking empfohlen als Experte für Lungenkrebs, Herr Prof. Windisch für die Behandlung von COPD und Lungenemphysem.

 


 

Kursangebot des Fördervereins der Lungenklinik

Der Förderverein der Lungenklinik bietet seit 2002 das Patientenseminar Schlafschule an. Dieses 6-wöchige Gruppentraining wird
5x im Jahr angeboten und basiert auf einer gut untersuchten Methode von Tilmann Müller und Beate Paterok.

Seit September 2017 bietet der Förderverein außerdem das Gruppentraining "Nichtraucher in 6 Wochen" an.
Der verhaltenstherapeutische Kurs stimmt mit dem Raucherentwöhnungsprogramm überein, das vom Arbeitskreis Raucherentwöhnung an der Sektion Suchtforschung und Suchtmedizin der Universitätsklinik Tübingen seit über 20 Jahren angeboten wird.

 


 

24 Filme auf Youtube zeigen Patienten die korrekte Anwendung von Inhalationssystemen

Die Inhalationstherapie stellt eine entscheidende Säule der Therapie von Atemwegserkrankungen dar. Überprüft man die Inhalationstechnik bei Patienten, so fällt eine hohe Fehlerquote in der Handhabung auf, was den Therapieerfolg substanziell gefährdet. Um Patienten anschaulich zu erklären, wie die unterschiedlichen Systeme zur Inhalation korrekt angewendet werden, hat die Deutsche Atemwegsliga e.V. in Kooperation mit der Lungenklinik Köln-Merheim Anwendungsvideos zu allen handelsüblichen Inhalationsgeräten produzieren lassen und über einen Youtube-Kanal veröffentlicht. Das Team der Lungenklinik Köln-Merheim entwickelte in Gemeinschaft mit der Deutschen Atemwegsliga die inhaltliche Umsetzung und zeichnet verantwortlich für die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation, hier der Link: http://www.youtube.com/user/Atemwegsliga 

Inhalationssysteme helfen – jedoch nur bei korrekter Anwendung. In den Filmen werden alle handelsüblichen Inhalationsgeräte durch eine Kombination aus Videosequenz, gesprochenem Text und Informationseinblendung erklärt - unter Einschluss wichtiger Schritte wie Vorbereitung, Durchführung und Beendigung der Inhalation. Alle Filme stehen uneingeschränkt zur Verfügung und können sowohl von Patienten als auch Ärzten und medizinischem Personal jederzeit und kostenfrei mittels PC oder Smartphone über das Internet oder DVD abgerufen werden.

OP-Szene, Foto: Stephan_Morrosch - Fotolia

Die hypertherme intrathorakale Chemotherapie (HITOC)

Die hypertherme intrathorakale Chemotherapiebehandlung ist eine moderne Möglichkeit, im Rahmen einer Operation eine Spülung des Brustkorbes mit erwärmter Chemotherapie durchzuführen.

 

Diese Methode kommt bei bösartigen Erkrankungen des Brustfells (Pleura) in ausgesuchten Fällen zur Anwendung. In Kombination mit einer operativen Entfernung des Rippenfells kann sie bei Tumorbefall der Pleura eine sinnvolle Behandlungsoption darstellen.

 

Mit einer speziellen Perfusionspumpe wird der Brustkorb mit einer auf 42° Celsius erwärmten Chemotherapie-Lösung über einen Zeitraum von 90 Minuten gespült. So werden mögliche verbliebene Tumorzellen nach der Entfernung des Rippenfells durch die lokale Wirkung der Chemotherapie abgetötet. Durch die Erwärmung der Lösung wird die Eindringtiefe der Chemotherapeutika deutlich vergrößert. Häufig wird diese Methode in unserer Klinik als Bestandteil einer sog. multimodalen Therapie  (Operation, systemische Chemotherapie, Bestrahlung) eingesetzt.

 

Die HITOC kann bei folgenden Krankheitsbildern in ausgesuchten und geeigneten Fällen angewendet werden:

  • Epitheloides Pleuramesotheliom
  • pleural metastasierts Thymom / Thymuskarzinom
  • pleural metastasiertes T1/T2 Bronchialkarzinom
  • Pleurakarzinose (Rippenfellbefall) anderer bösartiger Tumoren (z.B. Mamakarzinom)

 

Arzt bei OP, Foto: Stephan_Morrosch - Fotolia

Informationen zum Thema Metastasenchirurgie:

Als Metastasierung (griechisch: meta - weg; stase: - Ort; Übersiedlung) bezeichnet man die Absiedlungen bösartiger Zellen eines Tumors, stammend aus einer anderen primären Lokalisation.

Die Lunge ist aufgrund des anatomischen Blutabflussweges sehr häufig als Organ von Metastasen betroffen.

Die publizierten Studien der letzten Jahrzente konnten belegen, dass eine komplette Metastasenentfernung das 5- Jahresüberleben der Patienten deutlich verbessern kann.

Ausführliche Informationen zum Thema Metastasenchirurgie

Leichter Atmen, Foto: red2000 - Fotolia

Schwerkranke lernen, wieder richtig zu atmen

Weaning-Station der Lungenklinik Köln-Merheim ermöglicht die gezielte und schonende Entwöhnung langzeitbeatmeter Patientinnen und Patienten

Die Lungenklinik Köln-Merheim bietet eine eigene Weaning (to wean = abstillen, entwöhnen) Station, auf der langzeitbeatmete Patientinnen und Patienten gezielt und schonend von einer künstlichen Beatmung entwöhnt werden können. Bei Patienten, die nur kurzfristig z.B. im Rahmen einer Narkose beatmet werden, ist die Umstellung zwischen künstlicher und selbständiger Atmung meist unproblematisch.

 

Für schwer kranke, geschwächte Patientinnen und Patienten, die über lange Zeit nicht eigenständig atmen konnten, ist die Umstellung körperlich belastend. Häufig sind Erkrankte betroffen, die schon vorher an Lungen- oder Herzkrankheiten litten. Sie müssen durch ein systematisches Training verschiedener Muskeln wieder lernen, selbständig zu atmen, um eine weitere intensivmedizinische Versorgung oder Komplikationen zu vermeiden. Diese Fähigkeit können sie auf der Weaning-Station Schritt für Schritt, angepasst an die individuellen Fortschritte, wieder erwerben: von der Beatmung über Tubus oder Trachealkanüle über intermittierende Beatmung und nicht-invasive Beatmung mit einer Maske bis zur völlig eigenständigen Atmung.

 

Besonderen Wert legt das Team der mit 8 Betten ausgestatteten Weaning-Station dabei auf eine enge Zusammenarbeit mit Angehörigen und Pflegedienst, die ggf. eine häusliche Weiterbetreuung übernehmen. Das ärztliche und pflegerische Team wird unterstützt durch Physiotherapie, Psychologie und Sozialdienst der Kliniken, so dass von Behandlungsbeginn an spätere rehabilitative Maßnahmen sowie bei Bedarf ein späteres Versorgungskonzept gemeinsam geplant werden können.

 

Die Station ist Bestandteil des Zentrums für Schlaf- und Beatmungsmedizin  der Lungenklinik Köln-Merheim.

Angebot in der Physiotherapie: Shiatsu

Fingerdruckmassage unterstützt den Heilungsprozess

 

Seite zuletzt aktualisiert am 28.06.2018