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Kontinenztherapie


Urotherapie und Kontinenztherapie bei Kindern umfasst die Diagnostik, Behandlung und Betreuung von Kindern mit funktionellen, organischen und neurogen bedingten Blasenstörungen, die häufig auch mit Stuhlentleerungsstörungen verbunden sind.

Sie beinhaltet alle konservativen Therapieformen, zum Teil auch als Unterstützung betroffener Kinder vor und nach einer operativen Behandlung und im Rahmen einer medikamentösen Therapie.

Die Diagnostik und Therapie der Harn- und Stuhlinkontinenz erfordert nicht nur spezielle Kenntnisse der Krankheitsbilder und Behandlungsmodalitäten bei Kindern, sondern auch die enge Zusammenarbeit eines interdisziplinären Teams (Kinderchirurgen, Kindernephrologen, Kindergastroenterologen, Physiotherapeuten, Ernährungsberater, Radiologen und Psychotherapeuten).

Um eine adäquate Versorgung zu gewährleisten, wird vor Beginn der Behandlung eine ausführliche Anamnese erhoben. Hierzu bekommen die Familien zunächst Unterlagen mit einem Fragebogen und einem Beobachtungskalender zugeschickt. Dieser soll bereits vor der stationären Aufnahme ausgefüllt werden und wird dann zur stationären Aufnahme mitgebracht.

Der stationäre Aufenthalt erstreckt sich über zwei Tage. Diese setzen sich zusammen aus einem ausführlichen Erstgespräch, der körperlichen Untersuchung, verschiedenen bildgebenden Verfahren (Sonographie, Kolon-Kontrast-Einlauf), Uroflowmetrie (Harnstrahlmessung), Beratung und Anleitung durch verschiedene Fachabteilungen (z.B. Physiotherapie, Ernährungsberatung, Medizinproduktberatern usw.) sowie einem ausführlichen Abschlussgespräch mit den behandelnden Ärzten und der Urotherapeutin.

Die Klinik für Kinderchirurgie und Kinderurologie ist Bestandteil des Kontinenzzentrums der Kliniken der Stadt Köln. 

Kontakt:

Frau Alexandra Ekamp
Tel.: +49 221 8907- 15106
E-Mail: ekampa@kliniken-koeln.de

 

 

Seite zuletzt aktualisiert am 13.10.2017