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Case Management

Seit Juli 2006 gibt es für die chirurgische Abteilung im Kinderkrankenhaus eine Case Managerin. Als gelernte Kinderkrankenschwester mit jahrelanger Erfahrung im kinderchirurgischen Intensivbereich ist Frau Alexandra Ekamp mit den Krankheitsbildern und angeborenen Fehlbildungen bestens vertraut. Dieses Wissen kann sie für ihre Tätigkeit als Case Managerin nutzen.

Unter Case Management versteht man ein „Multiprofessionelles Organisieren von Hilfe- und Dienstleistungen mittels Verhandeln in Bezug auf eine komplexe und / oder dauerhafte Problematik“. (van Riet / Wouters 2002).
Hauptziel von Case Management ist es, Personen, die in hohem Maße auf Hilfe und Dienstleistungen angewiesen sind, die Möglichkeit zu geben, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen.
Beim Case Management geht es in diesem Sinne vorrangig um emanzipatorische Hilfe, weniger um eine Versorgung oder Behandlung des Patienten.

Der Schwerpunkt ihrer Klinikarbeit liegt in der Beratung, Begleitung und Behandlung von Patienten mit anorektalen und urogenitalen Fehlbildungen.

Da das Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße in Köln ein Kompetenzzentrum für Kinder mit Fehlbildungen wie z.B. Analatresie, Kloakenfehlbildung, Blasenekstrophie oder auch Kloakenekstrophie ist und die kleinen Patienten nicht nur deutschlandweit, sondern auch aus dem angrenzenden Ausland kommen, bedarf es einer guten, nicht nur medizinischen, Versorgung von Beginn an.

 


Die Case Managerin plant, organisiert, begleitet und verknüpft alle am Prozess Beteiligten im Sinne eines klassischen Schnittstellenmanagements. Sie interveniert auch über den Krankenhausaufenthalt hinaus, indem sie Kontakt zu niedergelassenen Kinderärzten oder auch ambulanten Pflegediensten hält.

 

Im stationären Bereich übernimmt sie u.a. die Anleitung und Durchführung des Einmalkatheterismus, sowohl transurethral, als auch über neu angelegte Nabelstomata bei Patienten nach Blasenaugmentation. Bei Betroffenen mit Stuhlinkontinenz weist sie Eltern und Patienten in das Bowel Management (großvolumige retrograde Darmspülungen) ein, sowie ältere Patienten in das Handling eines antegraden Spülstomas.

 

Bei Problemen und Nachfragen ist sie jederzeit Ansprechpartnerin sowohl für stationäre als auch bereits entlassene Patienten, die Beratung erfolgt demnach persönlich und auch telefonisch.

 

Für weitere Auskünfte steht

Frau Alexandra Ekamp
Telefon +49 221 8907-15106

gerne zur Verfügung.

Seite zuletzt aktualisiert am 13.10.2017