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Elektroanatomisches 3D-Mapping

Um die Ursprungsregion einer Herzrhythmusstörung exakt zu definieren und in Folge sehr gezielt veröden zu können, arbeiten wir mit zwei hochmodernen 3D-Mapping-Systemen.


Moderne Technik ermöglicht die Erstellung einer dreidimensionalen "Landkarte" der Herzinnenräume

Seit 2010 steht am Klinikum Merheim eine elektrophysiologisches Herzkatheterlabor mit modernster Messtechnik (Bard ClearSign Pro®) zur Verfügung. Durch eine moderne digitale Zwei-Ebenen-Röntgenanlage kann die Strahlendosis für unsere Patienten deutlich reduziert werden. Die Röntgenstrahlung kann durch das ebenfalls seit 2010 verfügbare elektroanatomische 3D-Mappingssystem der Firma Biosense Webster (CARTO® 3) noch weiter minimiert werden. Durch röntgenfreie elektromagnetische Informationsgewinnung kann im Katheterlabor eine dreidimensionale „elektrische Landkarte“ der Herzinnenräume erstellt werden (elektroanatomisches „Map“). Durch das 2016 hinzugefügte CONFIDENSE™-Modul können die gewonnenen elektroanatomischen Information in noch höherer Dichte verarbeitet und somit ein millimetergenaues Map des Herzens erstellt werden. Auf Grundlage dieser detaillierten Informationen können Herzrhythmusstörungen exakt analysiert und die Verödungstherapie mittels Ablationskatheter genauestens gesteuert werden.

 

Wie ein Schneebesen sieht die Untersuchungseinheit des 3D-Mapping Systems aus. Foto: Boston Scientific

Im Oktober 2016 führten wir als eine von nur vier Kliniken in Nordrhein-Westfalen und als einzige Kölner Klinik das innovative hochauflösende Rhythmia®-Mapping-System von Boston Scientific in unserem Elektrophysiologie-Katheterlabor ein. Über einen speziellen Mapping-Katheter mit 64 Aufnahmepunkten können deutlich mehr einzelne Messpunkte als herkömmlich analysiert und so eine wesentlich höhere Auflösung der „elektrischen Landkarte“ des Herzens erreicht werden. Diese ist bis auf Abstände bis unter 1 mm präzise. Durch dieses hochmoderne System können Patienten mit komplexen Rhythmusstörungen sehr schonend, schneller und genauer untersucht werden. Auch wenn bereits Ablationsversuche vorangegangen sind, kann mit dieser Technik eine genauere Analyse der Arhythmie durchgeführt und die Ablationstherapie noch präziser und individueller gesteuert werden. Insgesamt wird die Ablationsbehandlung durch die 3D-Steuerung mittels des Rhythmia®-Systems genauer, strahlungsärmer und kürzer, sodass sie sich insgesamt schonend und mit höherem Therapierfolg für den Patienten auswirkt.

 

Seite zuletzt aktualisiert am 10/13/2017