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Molekularpathologie

Im April 2010 hat die Abteilung für Molekularpathologie ihre Arbeit aufgenommen und ergänzt seitdem das Spektrum der pathologischen Diagnostik. Es wurden zwei moderne Laborbereiche eingerichtet, von denen einer als gentechnisches Labor der Sicherheitsstufe 2 zugelassen ist. Die Labore sind mit neuester Apparate-Technik ausgestattet, die durch drittmittelgeförderte Geräte ergänzt werden.

Das technische Portfolio wird ständig erweitert, um den Anforderungen an die moderne Diagnostik und personalisierte Medizin best- und schnellstmöglich nachzukommen. Zu den Kernkompetenzen des Labors gehören das „Next-Generation-Sequencing“, komplexe Nukleinsäureanalytik sowie die rasche Etablierung und Implementierung neuer, moderner molekularbiologischer Verfahren. Da sich die Molekularbiologie so schnell wie kaum ein anderer Zweig der Biowissenschaften entwickelt, forschen die Mitglieder der Abteilung auch an aktuellen medizinisch relevanten Fragestellungen und bilden sich regelmäßig auf nationaler und internationaler Ebene fort.


Das Leistungsspektrum des  etablierten molekularpathologischen Labors umfasst bereits jetzt zahlreiche Testungen, die vor allem therapierelevant sind. Kernkompetenzen sind die Sequenzierung somatischer Mutationen sowie die Bestimmung des Methylierungsstatus, Nachweise relevanter bzw. neu entdeckter Erreger von Atemwegsinfektionen sowie FISH Analysen.
Ausser ELISA-Untersuchungen können alle Analysen an Formalin fixierten, paraffineingebetteten (FFPE) Gewebe und auch an Frischmaterialien (natives Gewebe, BAL, Pleuraerguss, Liquor etc.) durchgeführt werden. Erregernachweise werden nur nach pathologischer und/oder zytologischer Untersuchung und vorheriger Indikationsstellung durch einen Pathologen aus dem der Pathologie übersandten Material oder konsiliarisch durchgeführt.

Das aktuelle Leistungsverzeichnis aus unserem QM-System finden kann unter dem nachfolgenden Link abgerufen werden. Das Leistungsverzeichnis orientiert sich an therapie-relevanten Untersuchungen und wird ständig erweitert. Weitere Analysen sind ggf. auf Anfrage möglich. Gerne berücksichtigen wir auch Einsenderwünsche und erweitern unser Analysen-Spektrum nach den Bedürfnissen unserer Einsender.

 

Detailliertes Leistungsverzeichnis Molekularpathologie mit Test-Beschreibungen

Das Spektrum wird ständig erweitert, aktuell werden folgende Nachweise angeboten:

Leistungsspektrum Molekularpathologie   

1) Tumordiagnostik/ Onkologische Fragestellungen

2) Erregerdiagnostik (aus pathologischem Probenmaterial)

Mutationsanalyse bei malignen Tumorerkrankungen
KRAS  (kolorektales Karzinom)
BRAF  (u.a. maligne Melanome)
EGFR  (Lungen-(Adenokarzinom) oder Magenkarzinom)
PIK3CA (Magen- oder Ösophaguskarzinom)
NRAS  (Lungen-(Adenokarzinom) oder kolorektales Karzinom)
GIST  (Gastrointestinale Stromatumore)


Fluoreszenz in situ Hybridisierung (FISH)
p16 Genstatus/ numerische Aberrationen der Chromosomen 3, 7 und 17 (Blasenkarzinom)
Her2-neu (Mamma- ,Magen- oder Colonkarzinom)
MDM2 (v.A. Liposarkom)
EML4-Alk (Lungenkarzinom)
FGFR-1 (Lungen- oder Ösophaguskarzinom)
ROS1 (Lungenkarzinom)
c-MET (Lungenkarzinom)
HBoV (Atemwege, auf Anfrage)


Enzymgekoppelter Immunadsorptionstests (ELISA) (nicht aus FFPE!)
uPA/ PAI-1 (Plasminogen Aktivator von Urokinasetyp u. Inhibitor Typ 1)
(Proteinbestimmung bei Mammakarzinom an Frisch- oder Kryogewebe, Femtelle-Test)   

 

Mammatyper

zur Bestimmung des St.Gallen-Subtyps

 

Resistenzmutation TKI (T790M)

"Liquid-Biopsy" und Solide Tumore

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pilze und Bakterien
Mycobakterium tuberculosis
Subtypisierung von M. tuberculosis complex und Mycobacteria
Pneumocystis jirovecii (quantitative RealTime PCR)
Panbakterielle und panfungale PCR


Viren
Humanes Bocavirus (HBoV)
Humanes Metapneumovirus (HMPV)
Hepatitis-B-Virus Resistenzanalyse
Humane Papillomviren (PCR-Nachweis und Typisierung)
JC-Polyomavirus
BK-Polyomavirus
Herpes-simplex-Virus 1     (HSV-1/HHV1)
Herpes-simplex-Virus 2     (HSV-2/HHV2)
Varizella-Zoster-Virus        (VZV/HHV3)
Epstein-Barr-Virus             (HHV4)
Humanes Cytomegalovirus (CMV/HHV5)
Humanes Herpesvirus 6     (HHV6)
Humanes Herpesvirus 7     (HHV7)
Humanes Herpesvirus 8     (HHV8)


Multiplex Erregernachweis
Mit Hilfe der Multiplex PCR können aus einer Probe mehrere Erreger simultan detektiert werden.

Multiplex Erregernachweis Respiratorische Pathogene
 - Influenza A, A H1 N1v und B
 - Respiratory Syncytial Virus A und B
 - Parainfluenza 1 bis 4
 - Coronavirus OC43, 229E, NL63 und HKU1
 - Rhinovirus/Enterovirus
 - Adenovirus
 - humanes Metapneumovirus
 - Bocavirus Type 1
 - Chlamydophila pneumoniae
 - Mycoplasma pneumoniae
 - Legionella pneumophila
 - Bordetella pertussis

Multiplex Erregernachweis Neurotrope Erreger

- HSV1 (Herpes labialis)
- HSV2 (Herpes genitalis)
- HSV3 (VZV/ Herpes Zoster)
- HSV4 (Epstein-Barr-Virus)
- HSV5 (Humanes Cytomegalovirus)
- Human herpesvirus 6
- Human herpesvirus 7
- Human herpesvirus 8
- Enterovirus
- Paraechovirus
- Mumps
- Masern
- Listeria monocytogenes
- Staphylococcus aureus
- Streptococcus pneumoniae
- Streptococcus agalactiae
- Neisseria meningitidis
- Borrelia burgdorferi sensu lato / Borrelia miyamatoi
- Escherichia coli K1
- Cryptococcus gatii sensu lato
- Cryptococcus neoformans sensu lato


Enzymgekoppelter Immunadsorptionstests (ELISA)
Aspergillus aus BAL und Seren (Galactomannan) (nicht aus FFPE!)

Seite zuletzt aktualisiert am 10/13/2017