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Die Klinik für Neurologie und Palliativmedizin führt regelmäßig Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen zu verschiedenen aktuellen Themen durch.

Veranstaltungsübersicht

Die Vorteile der so genannten Schlüssellochchirurgie sind neben der besseren Kosmetik weniger Schmerzen, schnellere Erholung nach der Operation und frühere Entlassungsfähigkeit aus dem Krankenhaus.

Minimal Invasive Chirurgie
Neurochirurgie

In der Klinik für Neurochirurgie behandeln wir Krankheiten des Gehirns, der Wirbelsäule und der peripheren Nerven.

Medizinische Schwerpunkte
Anästhesiologie Merheim

Schmerzen bei oder nach der Operation müssen nicht sein!

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Angiologie

In der Angiologie der Medizinischen Klinik II führen die Experten für Gefäßerkrankungen jährlich 7500 Untersuchungen durch.

Zur Angiologie
Augenklinik

Wir bieten Ihnen umfassende diagnostische und therapeutische Möglichkeiten quer durch die moderne Augenheilkunde.

Weaning-Station

Im Weaningzentrum wird ein medizinisch-pflegerisches Therapiekonzept verfolgt, wodurch die Beatmungsdauer verkürzt wird.

Informationen zur Weaning-Station
Medizinische Klinik I

Wir sind ein überregionales Zentrum für Nierenkrankheiten, Transplantationsmedizin und Intensivmedizin

Zu den Schwerpunkten

Entlassmanagement bei den Kliniken Köln

Beim Entlassmanagement arbeiten Ärzte, Sozialdienst, Case Management und Überleitungsmanagement Hand in Hand, um die optimale ambulante oder stationäre Weiterversorgung der Patientinnen und Patienten sicherzustellen.

Die Kliniken Köln bieten ein Versorgungsnetzwerk in enger Zusammenarbeit mit allen wichtigen Partnern.

Um Patienten nach der Entlassung aus dem Krankenhaus optimal ambulant oder stationär weiterzuversorgen, bieten die Kliniken Köln eine Vielzahl von Unterstützungsleistungen und Projekten an wie
• Sozialdienst im Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße, Krankenhaus Holweide und Krankenhaus Merheim
• Case Management
• Überleitungsmanagement
• Pflegeberatung


Was ist Entlassmanagement?

Das Deutsche Krankenhaus-Institut beschreibt Entlassmanagement als "jegliche Form der Überleitung aus dem Krankenhaus in die ambulante oder stationäre Nachsorge", Details zum Thema im Abschlussbericht der DKI-Krankenhausbefragung.

Ausführlicher ist die Beschreibung der Deutsche Vereinigung für Sozialarbeit im Gesundheitswesen (DVSG): "Entlassungsmanagement ist ein konzeptionelles, professionelles Vorgehen der Sozialarbeit im Krankenhaus, um im Falle multipler Problemlagen mit Patienten und ihren Angehörigen / Bezugspersonen im interprofessionellen Rahmen eine tragfähige Entscheidung für die nachstationäre Versorgungn zu erarbeiten und umzusetzen."; Einzelheiten im Positionspapier der DVSG.


Rechtliche Grundlagen

  • Patientinnen und Patienten haben eine Anspruch auf ein Entlassmanagement; dies ist gesetzlich geregelt (Stand: 30.06.2017) im  Sozialgesetzbuch V Gesetzliche Krankenversicherung.

    § 11 Leistungsarten Abs. 4 Satz 1: Versicherte haben Anspruch auf ein Versorgungsmanagement insbesondere zur Lösung von Problemen beim Übergang in die verschiedenen Versorgungsbereiche; dies umfasst auch die fachärztliche Anschlussversorgung.

    § 39 Krankenhausbehandlung Abs. 1a Satz 1 lautet: Die Krankenhausbehandlung umfasst ein Entlassmanagement zur Unterstützung einer sektorenübergreifenden Versorgung der Versicherten beim Übergang in die Versorgung nach Krankenhausbehandlung.

    § 70 Qualität, Humanität und Wirtschaftlichkeit Abs. 1 Satz 2: Die Versorgung der Versicherten muß ausreichend und zweckmäßig sein, darf das Maß des Notwendigen nicht überschreiten und muß in der fachlich gebotenen Qualität sowie wirtschaftlich erbracht werden.
  • im SGB IX Rehabilitation und Teilnahme behinderter Menschen

    § 13 SGB IX Gemeinsame Empfehlungen § 13 Gemeinsame Empfehlungen Abs. 2 Nr. 10
    Die Rehabilitationsträger nach § 6 Abs. 1 Nr. 1 bis 5 vereinbaren darüber hinaus gemeinsame Empfehlungen, (...) 10. über ihre Zusammenarbeit mit Sozialdiensten und vergleichbaren Stellen.
    (...)
  • im Krankenhausgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen

    § 6 Patientenberatung, Patientenseelsorge, Überleitungen aus dem Krankenhaus, Sozialer Dienst, Abs. 1, Satz 1 - 2

    Das Krankenhaus hat einen sozialen Dienst sicherzustellen und die Patientinnen und Patienten darüber zu informieren. Der soziale Dienst hat die Aufgabe, die ärztliche und pflegerische Versorgung der Patientinnen und Patienten im Krankenhaus zu ergänzen, sie in sozialen Fragen zu beraten und Hilfen nach den Sozialgesetzbüchern V und XI (SGB V und SGB XI), die sich an die Entlassung aus dem Krankenhaus anschließen, insbesondere Rehabilitationsmaßnahmen und Maßnahmen der Übergangs- und Anschlußpflege zu vermitteln.
  • Ergänzend zu der gesetzlichen Regelung im SGB IX gibt es eine Gemeinsame Empfehlung Sozialdienste der Bundesgemeinschaft für Rehabilitation.
    Dort heißt es "In Sozialdiensten arbeiten qualifizierte, fachlich ausgebildete Mitarbeiter/innen, die über fundierte Kenntnisse und einschlägige Erfahrungen im Bereich der Rehabilitation und Teilhabe,
    des Sozialrechts sowie über Beratungskompetenz verfügen."


 

Seite zuletzt aktualisiert am 10/13/2017