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Als Viszeralchirurgie bezeichnet man die operative Behandlung von Erkrankungen des Bauchraumes sowie der Organe, die sich im Bauchraum befinden. Dazu zählen auch operative Maßnahmen zur Gewichtsreduktion.

Adipositaschirurgie

Die Vorteile der so genannten Schlüssellochchirurgie sind neben der besseren Kosmetik weniger Schmerzen, schnellere Erholung nach der Operation und frühere Entlassungsfähigkeit aus dem Krankenhaus.

Minimal Invasive Chirurgie

Die einzelnen Fachbereiche und spezifischen Eingriffe sind spezialisierten Oberärzten zugeordnet, die auch Ihre direkten Ansprechpartner sind.

Transplantationschirurgie

Lebertransplantation 

Die Lebertransplantation ist ein wissenschaftlich gesichertes Behandlungsverfahren im Terminalstadium chronischer Lebererkrankungen, daneben bei einzelnen angeborenen Missbildungen oder Stoffwechseldefekten. Auch für einige Tumorerkrankungen, bei denen dauerhafte Tumorfreiheit oder zumindest eine entscheidende Verbesserung der Lebensqualität möglich ist, ist diese Therapie zu erwägen. Heute ist die Lebertransplantation als Teil der medizinischen Standardversorung einzuschätzen.
Die Lebertransplantation am Transplantationszentrum der Kliniken der Stadt Köln gGmbH wird verantwortlich von der Klinik für Viszeral-, Gefäß- und Transplantationschirurgie in Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin I betrieben. Die Entscheidungskompetenz für Spender- und Empfängerakzeptanz, die Vorbereitung der jeweiligen Organempfänger und für die postoperative Behandlung und Nachsorge liegt interdisziplinär mit Schwerpunkt in der Klinik für Viszeral-, Gefäß- und Transplantationschirurgie. Es findet jeden Mittwoch um 17 Uhr eine offizielle Transplantationskonferenz (Leber) im Haus 20a im Erdgeschoss statt, zu der sich auch Kollegen und Kolleginnen von extern anmelden können (Tel.: 0221/8907-18500 ).

Indikation zur Lebertransplantation

Cholestatitische Erkrankungen

  • primär biliäre Zirrhose PBC
  • primär sklerosierende Cholangitis PSC
  • sekundär biliäre Zirrhose
  • familiäre Cholestasensyndrome
Paranchymatöse Lebererkrankungen
  • chronische Hepatitis B, C und D
  • ethyltoxische Zirrhose
  • Autoimmun-Hepatitis
  • kryptogene Zirrhose
Neoplastische Erkrankungen
  • unifokales HCC
  • multifokales HCC, ohne Fernmetastasierung
  • fibrolamelläres Karzinom
  • Adenomatose der Leber
  • Hämangioendotheliom
  • Carcinoid-Metastasen
Anlagestörungen
  • Polyzystische Lebererkrankung
  • Caroli-Syndrom
Parasitäre Erkrankungen
  • Echinokokkose
Stoffwechselerkrankungen
mit hepatischer Beteiligung
  • Hämochromatose
  • Morbus Wilson
  • alpha-1 Antitrypsinmangel
  • Morbus Gaucher
  • Glycogenose Typ 1
Hepatischer Gendefekt
  • primäre Oxalurie
  • Transthyretin-Amyloidose
  • familiäre Hypercholesterinämie
Vasculäre Lebererkrankungen
  • chronisches BUDD-Chiari-Syndrom
  • veno-oclusive Disease
Akutes Leberversagen
  • Virus-Hepatitis
  • Medikamente Toxine
  • Morbus Wilson
  • akutes BUDD-Chiari-Syndrom

Die Transplantation und die Zeit danach
Die tatsächliche Transplantation selber erfolgt als Notfalleingriff. Anschließend kommt der Patient für einige Tage auf die Intensivtherapiestation, um dann auf der Transplantationsstation bis zur Entlassung (in der Regel nach 21-28 Tagen) betreut zu werden. Hier werden die Abstimmung der Immunsuppression – um eine Abstoßung des Organs zu verhindern – und die weitere medizinische Behandlung koordiniert. Wenn die Transplantatfunktion stabil ist, Infektfreiheit besteht und eine suffiziente immunsupressive Therapie etabliert ist, kann die Entlassung eines lebertransplantierten Patienten erwogen werden.
Während der ersten Monate nach der Lebertransplantation erfolgt die Nachsorge einmal wöchentlich (Dienstag oder Mittwoch) durch das Transplantationsteam im Rahmen der Leberambulanz.
Die weitere ambulante Nachsorge wird bei stabilem Zustand in enger Zusammenarbeit zwischen Hausarzt und Leberambulanz durchgeführt. Dabei können die Intervalle weiter ausgedehnt werden. Zur Nachsorge durch den Hausarzt gehören folgende Laborbestimmungen: ASAT, ALAT, Gamma-GT, AP, Gesamtbilirubin, Cholinesterase, Gesamteiweiß, Albumin, Quick, Leukozyten, Hämoglobin, Thrombozyten, Kreatinin, Harnstoff, Natrium, Kalium. Im Rahmen der Lebersprechstunde wird die Blockuntersuchung LTX B ausgeführt. Der Cyclosporin-/ TACROLIMUS-Spiegel wird über die Lebersprechstunde bestimmt.

Kontraindikationen zur Lebertransplantation
Bei den im Rahmen der Evaluation durchgeführten Untersuchungen wird sowohl die Transplantationsindikation, als auch der Ausschluss möglicher Kontraindikationen geprüft. Ausschlusskriterien können zum einen die Lebererkrankung selber sein (gestreutes Leberkarzinom) zum anderen schwere Erkrankung anderer Organe sein. Letztere können das Risiko so dramatisch erhöhen, dass eine Transplantation nicht mehr in Frage kommt. Hierzu gehören insbesondere schwere Funktionseinschränkungen von Herz und Lungen.

Ambulante Vorstellung
Patienten, bei denen die Eignung als Leberempfänger geklärt werden soll, werden ambulant in einer eigens hierzu eingerichteten Sprechstunde (Leber-Sprechstunde) vorgestellt. Diese Sprechstunde steht nicht nur Transplantationskandidaten, sondern allen Patienten mit Lebererkrankungen offen. Am Ende der ambulanten Konsultation erfolgt ein zusammenfassendes Gespräch mit dem Patienten, bei dem ihm mitgeteilt wird, ob prinzipiell die Indikation zur Lebertransplantation besteht.
Ein Termin kann über 0221-8907-18500 vereinbart werden. Die Sprechstundenzeiten sind am Mttwochvormittag und am Donnerstagnachmittag.

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Nierentransplantation einschließlich Lebendspende (laparoskopisch) 

Die Erfolgsaussichten einer Nierentransplantation sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Die OP ist inzwischen ein häufiger Eingriff; z. B. werden jährlich in den USA 25.000 Nieren - in Deutschland über 2.000 transplantiert. Die Funktionszeiten der transplantierten Nieren bewegen sich zunehmend im Bereich 10-20 Jahre, Tendenz steigend. Auch die Überlebenszeiten der transplantierten Patienten sind heute deutlich größer als die der Dialysepatienten. Nierentransplantierte müssen, sofern das Spenderorgan nicht das selbe genetische Material besitzt (Spende an Zwilling) ein Leben lang Medikamente nehmen, die die Abstoßung verhindern (Immunsuppression).

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Pankreastransplantation 

Die Pankreastransplantation erfolgt in der Regel in Kombination mit der Transplantation einer Niere des gleichen Spenders. Bei fortgeschrittener Niereninsuffizienz kann eine kombinierte Pankreas-Nieren-Transplantation auch vor Einleitung der Dialysetherapie vorgenommen werden. Eine Pankreastransplantation allein kann erfolgen nach vorausgegangener Nierentransplantation oder bei schweren sekundären Komplikationen des Diabetes mellitus.

Gründe für die Aufnahme in die Warteliste zur Pankreastransplantation sind Diabetes mellitus Typ I bei dialysepflichtigen Patienten. Bei in Kürze erforderlicher Dialysebehandlung gelten die gleichen Regeln wie für die Nierentransplantation.

Kontraindikationen für die Aufnahme sind – wie bei einer Nierentransplantation:

  • nicht kurativ behandelte bösartige Erkrankungen
  • klinisch manifeste Infektionserkrankungen
  • schwerwiegende zusätzliche Erkrankungen (z.B. Herz- und Gefäßerkrankungen, Bronchial- und Lungenerkrankungen, Lebererkrankungen), wobei zusätzliche Erkrankungen und Risiken sehr viel stärker, und den Besonderheiten bei Diabeteskranken angepasst, gewichtet werden.

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Seite zuletzt aktualisiert am 3/28/2018