Moderner Dienstleister mit Tradition
Kliniken der Stadt Köln gGmbH bieten umfassendes medizinisches Spektrum
Aus den Klöstern St. Cäcilien und St. Michael, die Napoleon im Jahre 1805 den Kölner Bürgern zur Pflege kranker Zivil- und Militärpersonen übereignete, sind in den vergangenen 200 Jahren die Kliniken der Stadt Köln gGmbH entstanden - eine gemeinnützige GmbH mit mehr als 1.500 Betten und rd. 3.500 Beschäftigten in den Krankenhäusern Merheim, Holweide und Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße und der größte Anbieter stationärer Gesundheitsdienstleistungen in Köln.
"Der Mensch im Zentrum unseres Handelns" - nach diesem Leitbild richten sich die Kliniken der Stadt Köln gGmbH aus. Die städtischen Krankenhäuser bieten eine umfassende medizinische Betreuung. Durch Schaffung von Kernkompetenzen kann eine besonders intensive und umfangreiche Versorgung garantiert werden. Besonderer Wert wird auf die individuelle Betreuung gelegt.
Neben der Behandlung in traditionellen Klinikstrukturen bieten die Kliniken der Stadt Köln gGmbH verschiedene Zentren an und beteiligen sich an Projekten der integrierten Versorgung. In den Zentren arbeiten Ärztinnen und Ärzte verschiedener Fachrichtungen Hand in Hand, damit es den Patienten schnell und dauerhaft besser geht. Ziel der sog. integrierten Versorgung ist die engere Zusammenarbeit von niedergelassenen Ärzten und Krankenhausmedizinern. Von Beginn an stimmen sie sich bei der Behandlungsplanung ab, um den Patienten doppelte Untersuchungen, überflüssige Wege und unnötige Wartezeiten zu vermeiden sowie die Behandlungsqualität weiter zu verbessern.
Bei den Kliniken der Stadt Köln gibt es derzeit folgende Zentren:
- Das Becken-Bauch-Zentrum am Krankenhaus Holweide. In diesem Zentrum kooperieren Chirurgen, Internisten, Urologen und Gynäkologen, um alle Krankheitsbilder des Becken-Bauch-Bereichs (z.B. Erkrankungen der Speiseröhre, Erkrankungen des Magens und des Magen-Darm-Trakts, der Gallenwege, des Dünn- und Dickdarms sowie Blasen- und Darmschwäche) zu behandeln. Das Ziel: innerhalb von 24 Stunden ist die Ursache der Beschwerden bekannt.
- Die Kliniken der Stadt Köln gGmbH haben unter der Führung der Frauenklinik Holweide ein Brustzentrum gegründet, um Brusterkrankungen in Kooperation verschiedener Abteilungen besonders kompetent behandeln zu können. Alle gutartigen und bösartigen Erkrankungen der Brust werden behandelt. Wichtig ist es, bösartige Erkrankungen möglichst frühzeitig festzustellen bzw. auszuschließen, um die Heilung zu ermöglichen. Hierzu ist eine genaue Diagnostik von großer Bedeutung. Neben einer optimalen Diagnostik und Therapie ist eine umfassende persönliche Betreuung besonders wichtig. Diplom-Psychologin Dr. rer. medic. Sibylle Multhaupt steht den betroffenen Frauen während des gesamten stationären Diagnose- und Behandlungsprozesses zur Seite.
- Das Rheinische Tumorzentrum Köln wird eine umfassende Tumorversorgung mit breiter ambulanter und stationärer interdisziplinarischer Patientenversorgung anbieten. Behandelt werden unterschiedlichste Krebsformen nach neuesten Forschungsergebnissen und innerhalb innovativer Studienprotokolle. In Deutschland stellen bösartige Tumorbildungen die zweithäufigste Todesursache nach Herz-Kreislauferkrankungen dar. Dank der raschen Entwicklung in der modernen Medizin konnte die Sterblichkeitsrate allein in den letzten zehn Jahren um mehr als 10 % gesenkt werden. Mitverantwortlich hierfür ist auch ein gewisses Umdenken hin zu fachübergreifenden und sich vernetzenden Therapieansätzen
- Mit Nachdruck gegen Hochdruck – dieses Ziel hat sich das Nieren- und Hochdruckzentrum der Kliniken der Stadt Köln gGmbH gesetzt. Die beteiligten Experten der Medizinischen Kliniken Köln-Merheim, der Urologischen Klinik und der Praxis Dr. Nebel im KfH (K-ratorium für Dialyse und Nierentransplantation e. V.) arbeiten Hand in Hand, um den Teufelskreis zwischen Bluthochdruck, Nierenerkrankungen, Herzinfarkt und Schlaganfall zu durchbrechen.
- Hernienzentrum Köln (Dr. K.H. Moser in Zusammenarbeit mit der Klinik für Viszeralchirugie, Leitung: Prof. Dr. Markus Heiss). Die Ärzte des Zentrums haben sich auf die Behandlung von Hernien (Bauchwandbrüchen) spezialisiert. Hernien aller Art werden kompetent diagnostiziert und therapiert. Die umfangreiche Erfahrung in allen Operationsmethoden erlaubt die individuelle Auswahl der geeigneten Therapie. In der Regel wird ambulant operiert.
Mit verschiedenen Partnern wurden Verträge zur Integrierten Versorgung abgeschlossen:
- Kompetenzzentrum Pädiatrie. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Kinderkrankenhaus und niedergelassenen Ärzten erhalten die Kinder eine Behandlung wie aus einem Guss. Zunächst werden für drei Krankheitsbilder in Zusammenarbeit mit der Techniker Krankenkasse besondere Programme angeboten: Fettleibigkeit, Kopfschmerzen und Rheuma.
- Netzverbund für Patienten mit Fußwunden durch Zuckerkrankheit. Die Chirurgische Klinik des Krankenhauses Holweide beteiligt sich an einem Versorgungsnetz von Ärzten und Krankenhäusern, das sich intensiv sich um die Behandlung von Fußwunden, die eine Folge einer Zuckerkrankheit sind, kümmert. Ziel ist es, die Behandlung von Fußwunden zu verbessern.
- Die Urologische Klinik Holweide beteiligt sich an einem Vertrag zur integrierten Versorgung für Patienten, die an Prostatakrebs erkrankt sind. Ziel ist es, den Patienten eine optimal abgestimmte Versorgung durch niedergelassene Ärzte und Urologische Klinik anzubieten und die Behandlungs- und Lebensqualität zu erhöhen.
Die hohe Qualität der medizinischen und pflegerischen Versorgung in den 23 Kliniken und den verschiedenen Zentren wird von Patientinnen und Patienten geschätzt und auch von Experten bestätigt. Die Krankenhäuser Amsterdamer Straße und Holweide waren 2004 die ersten Häuser in Köln, die ein Zertifikat der KTQ - Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen - erhielten. Im Jahr 2005 erhielt auch das dritte städtische Haus, das Krankenhaus Merheim, diese Auszeichnung. Damit haben die Kliniken der Stadt Köln gGmbH als erste kommunale Klinikgruppe in Deutschland die Zertifizierung aller Krankenhäuser des Verbunds erreicht.
Die drei städtischen Krankenhäuser sind Lehrkrankenhäuser der Universität zu Köln. Das Krankenhaus Merheim ist zudem Sitz des II. Medizinischen Lehrstuhls der Universität zu Köln sowie der Lehrstühle für Anästhesiologie, Unfallchirurgie/Orthopädie und Viszeral-/ Transplantationschirurgie und Stahlentherapie der Universität Witten-Herdecke gGmbH.
Die Fachkliniken werden unterstützt durch verschiedene zentrale Einrichtungen wie das Institut für Aus-, Fort- und Weiterbildung, Institut für Transfusionsmedizin, Institut für Pathologie, Zentrallabor, Zentralapotheke. Auf dem Gelände des Krankenhauses Merheim hat zudem das Institut für Forschung in der Operativen Medizin (IFOM) der Universität Witten-Herdecke seinen Sitz. Ebenfalls auf dem Merheimer Gelände befindet sich die Neurologische/Neurochirurgische Rehabilitationsklinik GmbH (RehaNova Köln GmbH), die gemeinsam mit der RehaNova Gesellschaft für innovative Rehabilitation mbH in Aachen betrieben wird.
Trotz der für alle Krankenhäuser angespannten Finanzlage investieren die Kliniken der Stadt Köln gGmbH in die Zukunft. Die medizintechnische Ausstattung wird ständig weiter verbessert. Die Kliniken der Stadt Köln gGmbH verfügen z. B. mit einem hochmoderner 64-Zeilen-Computertomograph (CT) und zwei 6-Zeilen-CT über eine der modernsten CT-Ausstattungen bundesweit. Der 64-Zeilen-CT ist das Top-Modell der Computertomographie, mit dem Innerhalb weniger Sekunden können z.B. bewegte Organe wie das Herz gestochen scharf und detailgetreu dargestellt werden.
Das Leistungsangebot wurde durch die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, die im Herbst 2005 in Betrieb genommen wurde, weiter ausgebaut. Die Klinik bietet eine Instituts-Ambulanz, den stationären Bereich (zwei Kinderstationen, eine Jugendstation, eine Intensivstation, eine Station zur qualifizierten Entzugsbehandlung), den teilstationären Bereich (Tagesklinik) und die Klinikschule. Sie ermöglicht eine gemeindenahe Versorgung und schließt damit eine Versorgungslücke für die Stadt Köln.
Detaillierte Leistungsdaten und die Qualitätsziele der Abteilungen finden sich in den
Qualitätsberichten der drei städtischen
Krankenhäuser.
Geleitet werden die Kliniken der Stadt Köln gGmbH von der Geschäftsführung
- Prof. Dr. med. Christian Schmidt MPH (medizinischer Geschäftsführer)
- Roman Lovenfosse-Gehrt (kaufmännischer Geschäftsführer).
Die Kliniken der Stadt Köln gGmbH erwirtschaften einen Jahresumsatz von rd. 250 Mio. € und gehören zu den größten kommunalen Krankenhäusern in Deutschland.
