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Acetylsalicylsäure

Acetylsalicylsäure

Acetylsalicylsäure (ASS) ist ein weit verbreiteter Wirkstoff, der schmerzstillend, entzündungshemmend und fiebersenkend wirkt. Außerdem hemmt ASS die Aneinanderlagerung der Blutplättchen (Thrombozyten) und wirkt so gerinnungshemmend. Das Schmerzmittel gehört zur Gruppe der sogenannten nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR).

Adenom

Adenom

Ein Adenom ist eine gutartige Wucherung, die sich aus der obersten Zellschicht von Drüsengewebe (z.B. der Schilddrüse) oder der Schleimhaut des Magen-Darm-Traktes entwickelt. Aus einem Adenom kann sich Krebs entwickeln.

Agency for Healthcare Research and Quality

Agency for Healthcare Research and Quality

Die Agency for Healthcare Research and Quality (AHRQ) ist ein Institut für die Bewertung medizinischer Maßnahmen in den USA und dort dem nationalen Gesundheitsministerium angegliedert. Das Ziel dieses Instituts ist es, die Qualität, Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Wirksamkeit der Gesundheitsversorgung in den USA zu verbessern. Fundierte Informationen aus der Forschung der AHRQ sollen medizinische Entscheidungsprozesse unterstützen. Die AHRQ trug in der Vergangenheit den Namen AHCPR (Agency for Health Care Policy and Research). Mehr Informationen finden Sie unter: www.ahrq.gov

AHRQ

AHRQ

Die Agency for Healthcare Research and Quality (AHRQ) ist ein Institut für die Bewertung medizinischer Maßnahmen in den USA und dort dem nationalen Gesundheitsministerium angegliedert. Das Ziel dieses Instituts ist es, die Qualität, Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Wirksamkeit der Gesundheitsversorgung in den USA zu verbessern. Fundierte Informationen aus der Forschung der AHRQ sollen medizinische Entscheidungsprozesse unterstützen. Die AHRQ trug in der Vergangenheit den Namen AHCPR (Agency for Health Care Policy and Research). Mehr Informationen finden Sie unter: www.ahrq.gov

aktinische Keratose

aktinische Keratose

Eine aktinische Keratose (von „aktinos“, griechisch: Strahl, „aktinisch“: durch Strahlung hervorgerufen) ist eine vermehrte Hautverhornung. Sie entsteht, wenn sich bestimmte Hautzellen (die sogenannten Keratinozyten) aufgrund dauerhafter intensiver UV-Strahlung krankhaft verändern und vermehren. Daher wird sie oft auch solare oder Licht-Keratose genannt, umgangssprachlich bezeichnet man sie auch als „Sonnenwarzen“. Die Haut ist an häufig sonnenbestrahlten Körperstellen wie Stirn, Glatze, Nase, Wange, Ohr, Arm und Bein oder Rücken rötlich bis bräunlich gefärbt, erhaben, rau und schuppig. Die Krankheit entwickelt sich sehr langsam, kann aber nach mehreren Jahren in eine Hautkrebs-Form übergehen, in das sogenannte Plattenepithel-Karzinom, auch Spinaliom oder Stachelzellkrebs genannt.

Akupunktur

Akupunktur

Akupunktur ist eine alternative bzw. komplementäre Therapieform der traditionellen chinesischen Medizin. Die Ärztin oder der Arzt sticht feine Nadeln in genau definierte Punkte des Körpers. Dies soll angenommene Blockaden im Körper auflösen oder Organe anregen bzw. beruhigen.

akutes Koronarsyndrom

akutes Koronarsyndrom

Akutes Koronarsyndrom ist ein Sammelbegriff für verschiedene schwere Erkrankungen des Herzens, die jederzeit zu einer lebensbedrohlichen Situation führen können oder gerade geführt haben, wie etwa ein Herzinfarkt oder der "Plötzliche Herztod".

Albinismus

Albinismus

Albinismus (von „albus“, lateinisch: weiß) ist eine angeborene, nicht heilbare Stoffwechselerkrankung, bei der der Hautfarbstoff Melanin fehlt. Es gibt eine Form des Albinismus, die allein die Augen betrifft, sowie eine Form, bei der  Augen, Haut und Haare keine farbgebenden Substanzen enthalten. Bei Albinismus sind die Augen gegenüber Sonnenlicht extrem empfindlich, die Sehschärfe und das räumliche Sehen eingeschränkt. Ist die Haut beteiligt, so ist sie in der Regel weiß bis blassrosa, nicht bräunungsfähig und neigt zu Sonnenbrand. Menschen mit dieser Form des Albinismus haben ein erhöhtes Hautkrebsrisiko.

Alexander-Technik

Alexander-Technik

Die Alexander-Technik wurde Ende des 19. Jahrhunderts von dem australischen Schauspieler Frederick Matthias Alexander begründet und ist eine Methode der Körpertherapie. Sie zielt darauf ab, Haltung und Bewegungsabläufe zu verbessern. Um dies zu erreichen, sollen ungünstige Bewegungs- und Verhaltensmuster langsam durch neue Reaktionsmuster ersetzt werden. Ziel ist es, Muskelverspannungen zu lösen und die Belastungen des Bewegungsapparates zu reduzieren. Gleichzeitig soll dadurch das psychische Gleichgewicht stabilisiert werden. Die Alexander-Technik kommt beispielsweise bei der Therapie von Rücken- und Schulterschmerzen sowie im Stressmanagement zum Einsatz.

Allergie

Allergie

Bei einer Allergie reagiert der Körper überempfindlich auf eine körperfremde Substanz. Er produziert Antikörper wie gegen einen Krankheitserreger, obwohl die Substanz keine Gefahr für den Körper darstellt. Symptome einer Allergie hängen zum Teil vom Auslöser, dem Allergen, ab. Menschen mit Allergien haben häufig Schnupfen, tränende Augen, Jucken, Hautauschläge, Magen-Darm-Probleme, Asthma u.a. Typische Auslöser für eine Allergie sind Pollen, Tierhaare, Eiweiße in bestimmten Nahrungsmitteln, Kot von Hausstaubmilben.

allergisches Asthma

allergisches Asthma

Asthmatische Beschwerden und Asthmaanfälle, die durch eine Überreaktion des körpereigenen Immunsystems (Allergie) auf Umwelteinflüsse wie zum Beispiel Tierhaare, Pollen oder Hausstaub ausgelöst oder begünstigt werden.

allogen

allogen

Allogen (von „allo“, griechisch: anders, fremd, und „gen“, griechisch: Herkunft) bedeutet im engeren Sinne „anderswo entstanden“. In der Medizin bezeichnet man eine Übertragung von Zellen, Gewebe oder Organen eines Menschen auf eine andere Person als allogen – wie etwa bei einer Nieren- oder Lebertransplantation. Bei einer Lebendspende wird das Organ bei einer Operation entfernt und dem Empfänger eingepflanzt oder Zellen durch eine spezielle Transfusion übertragen wie beispielsweise bei der Transplantation fremder Stammzellen. Der Spender kann weiterhin ohne das entfernte Organ oder Gewebe leben. Im Unterschied dazu werden manche Spenderorgane oder -gewebe erst nach dem Tod eines Menschen transplantiert – etwa das Herz oder die Hornhaut.

Altersbedingte Makuladegeneration (AMD)

Altersbedingte Makuladegeneration (AMD)

Altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist in entwickelten Ländern die häufigste Ursache von Blindheit von älteren Menschen. Patienten verlieren ihr "zentrales Sehen", werden also gerade da blind, wo gesunde Augen ihre größte Schärfe aufweisen und Details erkennen. Die Ursache ist eine Zerstörung des zentralen Teils der Netzhaut. Dieser Bereich der Netzhaut wird "Gelber Fleck" oder "Makula" genannt. Es gibt zwei Formen der AMD: Kennzeichen der "trockenen" AMD sind kleine Vernarbungen und Ablagerungen (Drusen). Ursache der "feuchten" AMD sind neue Blutgefäße, die unterhalb der Netzhaut einwachsen und sie anheben. Ärzte sprechen deshalb auch von "neovaskulärer AMD". Diese Gefäße können undicht werden, sodass Blut und Flüssigkeit in die Netzhaut sickern und die Sinneszellen schädigen.

Alveolen

Alveolen

Wenn wir atmen, strömt die Luft durch den Kehlkopf hindurch und weiter in die Luftröhre. Diese gabelt sich in die zwei Hauptbronchien. Jede der Hauptbronchien verzweigt sich weiter in Bronchien und Bronchiolen. Am Ende der Bronchien und Bronchiolen befinden sich Anhäufungen von winzigen, luftgefüllten Bläschen, die Alveolen. Alveolen werden auch als Lungenbläschen bezeichnet.

ambulant

ambulant

Ambulant ist jede Behandlung, für die ein Patient nicht im Krankenhaus übernachten muss. Bei ambulanten Operationen kann der Patient unmittelbar oder wenige Stunden nach der Operation wieder nach Hause. Ärzte führen ambulante Behandlungen sowohl in Praxen als auch in Kliniken durch. Das Gegenteil von ambulant ist stationär.

AMD

AMD

AMD ist die Abkürzung für altersbedingte Makuladegeneration. Sie ist in entwickelten Ländern die häufigste Ursache von Blindheit von älteren Menschen. Patientinnen und Patienten verlieren ihr "zentrales Sehen", werden also gerade da blind, wo gesunde Augen ihre größte Schärfe aufweisen und Details erkennen. Die Ursache ist eine Zerstörung des zentralen Teils der Netzhaut. Dieser Bereich der Netzhaut wird "Gelber Fleck" oder "Makula" genannt. Es gibt zwei Formen der AMD: Kennzeichen der "trockenen" AMD sind kleine Vernarbungen und Ablagerungen (Drusen). Ursache der "feuchten" AMD sind neue Blutgefäße, die unterhalb der Netzhaut einwachsen und sie anheben. Ärztinnen und Ärzte sprechen deshalb auch von "neovaskulärer AMD". Diese Gefäße können undicht werden, sodass Blut und Flüssigkeit in die Netzhaut sickern und die Sinneszellen schädigen.

Anämie

Anämie

Anämie ist die Fachbezeichnung für Blutarmut. Von Blutarmut spricht man, wenn das Blut eines Menschen deutlich weniger rote Blutkörperchen oder roten Blutfarbstoff enthält, als es normalerweise der Fall ist. Rote Blutkörperchen transportieren Sauerstoff von der Lunge zu den Körperzellen, daher wird der Körper bei einer Anämie weniger gut mit Sauerstoff versorgt. Dies kann verschiedene Symptome auslösen, zum Beispiel Müdigkeit, schnellere Atmung oder einen beschleunigten Puls. Die Haut und Schleimhäute erscheinen blass. Eine Anämie kann verschiedene Ursachen haben, zum Beispiel einen Eisenmangel, bestimmte Bluterkrankungen oder einen Blutverlust, etwa infolge einer akuten Verletzung oder eines chronischen Magengeschwürs. Auch im Verlauf einer Krebserkrankung kommt es häufig zu einer Blutarmut.

Anamnese

Anamnese

Gespräch zwischen Ärztin / Arzt und Patientin / Patient zur Klärung der medizinischen Vorgeschichte und der von der Patientin oder dem Patienten wahrgenommenen Krankheitszeichen. Die Informationen aus der Anamnese sind der erste Schritt auf dem Weg zu einer Diagnose und dienen als Entscheidungsgrundlage für weitere Untersuchungen.

Anaphylaxie

Anaphylaxie

Eine Anaphylaxie (von „ana“, griechisch: auf und „phylaxia“, griechisch: Schutz) ist eine allergische Überreaktion des Immunsystems auf einen bestimmten Stoff, auf den der Körper in der Vergangenheit überempfindlich geworden ist. Dabei bildet der Körper bestimmte Antikörper, diese sind danach in großer Zahl vorhanden. Kommt es zum erneuten Kontakt mit dem allergieauslösenden Stoff, werden eine Reihe von Botenstoffen in Gewebe und Blut gebildet. Mögliche Folgen sind leichte Hautveränderungen wie Juckreiz, Gesichtsrötung oder Quaddeln. Auch Übelkeit, Erbrechen, Seh- und Konzentrationsstörungen können auf eine beginnende Anaphylaxie deuten. Ernst zu nehmender sind Atemprobleme durch enggestellte Bronchien oder Gewebeschwellungen im Bereich des Kehlkopfes. Beim anaphylaktischen Schock kommt es durch die allergische Reaktion zu einem lebensbedrohlichen Kreislaufzusammenbruch. Häufige Auslöser sind beispielsweise Medikamente, Nahrungsmittel oder Insektengifte.

Anästhesie

Anästhesie

Anästhesie ist der medizinische Fachbegriff für Betäubung. Spezialisierte Fachärzte werden als Anästhesisten oder auch als Narkoseärzte bezeichnet. Anästhesisten sind dafür verantwortlich, dass Patienten während und nach einer Operation so wenig Schmerzen wie möglich spüren. Zu diesem Zweck können Anästhesisten entweder eine Vollnarkose, eine Ausschaltung aller bewussten Empfindungen, oder eine Teilnarkose, eine Ausschaltung der Schmerzempfindung nur für bestimmte Körperteile, anwenden.

Autor: Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)
Die Inhalte wurden übernommen aus der Website www.gesundheitsinformation.de mit freundlicher Genehmigung des Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)