Das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) im Kinderkrankenhaus Riehl besteht bereits seit 1980. Es ist eine Einrichtung zur ambulanten Diagnostik und Behandlung für Kinder und Jugendliche mit Entwicklungsauffälligkeiten, neurologischen Erkrankungen oder Behinderungen. Unser Ziel ist es, diese Kinder in ihrer Eigenständigkeit zu stärken, ihre Eingliederung in Kindergarten und Schule zu fördern, sowie Eltern und betreuende Einrichtungen zu beraten. Dies beinhaltet eine breit angelegte Diagnostik der Ursachen der vorliegenden Störung und ein weit gefächertes Angebot therapeutischer Möglichkeiten.
Wir untersuchen und behandeln Säuglinge, Kinder und Jugendliche,
- die zu früh geboren wurden
- deren Entwicklung durch begleitende Erkrankungen erschwert ist
- deren motorische oder geistige Entwicklung verzögert verläuft
- mit angeborenen Fehlbildungen
- bei denen eine Epilepsie besteht
- die eine Sprach- Sprech- oder Stimmstörung aufweisen
- mit Aufmerksamkeitsstörungen oder Hyperaktivität
- die durch Kopfschmerzen beeinträchtigt sind
- mit Schulschwierigkeiten durch Teilleistungs-, Koordinations- oder Lernstörungen
- die in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind (z.B. durch Spastik oder neuromuskuläre Erkrankungen).
Um eine umfassende Betreuung zu gewährleisten, stehen Teams aus verschiedenen Fachleuten zur Verfügung:
- Kinderärzte mit neuropädiatrischer Spezialisierung
- Orthopäde
- Psychologie
- Logopädie
- Krankengymnastik
- Heilpädagogik
- Ergotherapie
- Sozialarbeit
Am Beginn der Behandlung steht ein ausführliches Gespräch mit den Eltern sowie eine ärztliche
Untersuchung. Hieran schließen sich nach Bedarf individuell abgestimmte Untersuchungen durch die
anderen Bereiche an. Darüber hinaus können die diagnostischen Möglichkeiten der gesamten
Kinderklinik (Laboruntersuchungen, Röntgen, Sonographie) genutzt werden. Ziel ist der Untersuchung
ist eine genaue Diagnosestellung, die eine problemorientierte Beratung der Eltern sowie das
Erstellen eines individuell abgestimmten Behandlungsplanes ermöglicht. Die jeweilige Behandlung
kann dann im Sozialpädiatrischen Zentrum oder vor Ort erfolgen.
