Die Anforderungen an die Kinder- und Jugendmedizin
sind nicht zuletzt durch ihre Erfolge immer größer geworden. So ist es mit der Zeit zunehmend
gelungen, auch bei extrem kleinen Frühgeborenen die Lebensfähigkeit herzustellen, Langzeitschäden
zu mindern und Entwicklungen zu fördern.
Dazu bedarf es besonderer stationärer und ambulanter Einrichtungen. Das Team des
Sozial-Pädiatrischen Zentrums übernimmt dabei Aufgaben der Langzeitbetreuung.
Die Behandlung chronisch kranker Kinder führt zur Verbesserung der Lebenschancen. Sie
erfordert Spezialkenntnisse in der pflegerischen und medizinischen Versorgung, die sich in
klinischen Schwerpunkten ausbilden. Die so entstandenen Schwerpunkte sind Stationen zugeordnet.
Es gibt Stationen für Früh- und Neugeborene mit hochgradiger Unreife oder schweren
Erkrankungen. Für Kinder mit einem sehr hohen Risiko bei der Geburt ist im Krankenhaus Holweide
eine der Kinderklinik angeschlossene perinatale Intensivstation, ein Perinatalzentrum,
eingerichtet.
Die Betreuung chronisch kranker Kinder findet auf dafür vorgesehenen Stationen und in
Spezialambulanzen statt. Auf diese Weise kann eine kontinuierliche Behandlung durch Ärzte und
Schwestern mit eingehenden Erfahrungen und grundlegenden Kenntnissen sichergestellt werden.
Besondere Aufmerksamkeit schenken wir den Vorgängen der Reifung und Entwicklung chronisch
kranker Kinder. Wir beachten die Einflüsse der Krankheit auf körperliche Entwicklungsvorgänge und
berücksichtigen altersabhängige psychosoziale Bedürfnisse.
Wichtige Schritte zur Verbesserung der psychosozialen Betreuung sind die Einrichtungen von
Mutter-Kind-Einheiten, der Ausbau von Elternzimmern und die Einführung von Beschäftigungs- und
Kunsttherapien, die wir mit Unterstützung des
Fördervereins
des Kinderkrankenhauses in einem immer breiter werdenden Angebot einsetzen.
