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Kinderkrankenhaus Amsterdamer Str.
Schwerverbrannte
Die Klinik für Kinderchirurgie und Kinderurologie ist im Zentralen Deutschen Melderegister Hamburg als Zentrum für schwerbrandverletzte Kinder gelistet und ausgewiesen.
 
Im Bereich der interdisziplinären Intensivstation E2 und der Chirurgischen Wachstation E3 stehen maximal
4 Betten für schwerbrandverletzte Kinder zur Verfügung. Die oftmals sehr langwierige Therapie umfasst vor allem die intensive Schmerztherapie, die oft mit vorübergehender künstlicher Beatmung und Dauer-Analgo-sedierung (künstlicher schmerzfreier Schlaf) für mehrere Tage verbunden ist. Darüber hinaus muss dafür gesorgt werden, dass die verbrannte und abgestorbene Haut regelmäßig abgetragen wird (Nekrektomie). Zusätzlich sind in vielen Fällen Hauttransplantationen notwendig.
 
Nach Abschluss der Intensivbehandlung werden die Kinder auf den allgemeinen kinderchirurgischen Stationen weiter betreut. Neben intensiver krankengymnastischer Behandlung werden gemeinsam mit einem Orthopädietechniker Kompressionsanzüge angepasst, die in vielen Fällen über ein Jahr lang getragen werden müssen.
 
Die Nachbetreuung findet in der Verbrennungssprechstunde der Kinderchirurgischen Klinik statt. Maßgeblich verantwortlich für diese Sprechstunde ist der Leitende Oberarzt der Kinderchirurgie Herr Dr. N. Marathovouniotis.
 
Eine zusätzliche Betreuung und Unterstützung erhalten die Familien nach der Krankenhausbehandlung durch die Elternselbsthilfegruppe "Paulinchen".

Seite zuletzt geändert am 18.09.08

Informationen
Verantwortlich:
Prof. Dr. Dr. Thomas M. Boemers
Tel.: (0221) 89 07-52 61
Fax: (0221) 89 07-54 92

Mitarbeiter:
OA Dr. Marathovouniotis
Tel. (0221) 89 07-0

Sekretariat:
Frau Rohde
Tel: (0221) 89 07-53 22

Station E3:
Tel.: (0221) 8907-5277
Fax: (0221) 8907-5440


Links:
www.paulinchen.de
www.keks.org