Chirurgie für Afrika: Eingriffe, die Leben verändern und schenken
Benefizkonzert am 28.05.2010,
Klavierabend mit Sheila Arnold
Das Hernienzentrum Köln-Merheim der Kliniken der Stadt Köln gGmbH plant dieses Jahr ein
humanitäres Projekt in Afrika.
Im Rahmen der internationalen Hilfsorganisation „Operation Hernia“ ist die operative
Versorgung von ca. 150 – 200 Patienten mit Leistenbrüchen, Nabelbrüchen und Bauchwandbrüchen dort
vor Ort geplant.
Wie Sie unserem
Flyer entnehmen können, sind
Hernien das größte chirurgische Problem der überwiegend ländlichen Bevölkerung. Da diese aber fast
überhaupt nicht chirurgisch versorgt wird, entwickeln sich Brüche oft zu einer enormen Größe. Dies
führt dann dazu, dass die Betroffenen (überwiegend junge Männer) ihrer Arbeit nicht mehr nachgehen
können oder bei Einklemmung des Bruches sogar sterben, mit entsprechend katastrophalen sozialen
Auswirkungen auf ihre Familien.
Wir planen in regelmäßigen Abständen nach Afrika zu gehen, um die ländliche Bevölkerung
unentgeltlich zu versorgen. Gleichzeitig wollen wir afrikanische Ärzte in der operativen Versorgung
von Hernien schulen.
Da eine Operation an Materialkosten auch in Afrika ca. 73,-€ kostet, benötigten wir dringend
Hilfe in Form von Sachmitteln und Spenden. Wir haben deshalb unter der Schirmherrschaft von
Oberbürgermeister Jürgen Roters Benefiz-Konzerte mit namenhaften Künstlern organisiert. Im Rahmen
einer Tombola gibt es auch Objekte von bekannten Kölner Künstlern zu gewinnen.
In der Anlage finden Sie eine
Einladung zu unserem 2.
Konzert, welche am
28.05.2010 im Kunstsalon Köln stattfindet. Wir würden uns über Ihr
Erscheinen sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. med. M.M. Heiss Dr. med. Moser
Chefarzt
Leiter des Hernienzentrums
Aktuelle Presseberichte
29.04.2011, Deutschlandfunk
185 kg abgenommen - Eine Magen-OP im Oktober 2008 rettete dem damals 370 Kilo schweren Franz Peter Ritz vermutlich das Leben. Seitdem hat der 36-Jährige die Hälfte seines Gewichtes abgenommen ...mehr im Bericht des KStA
Die
WDR-Medizinzeit
berichtete über die
Gallenentfernung mit dem neuen schonenden OP-Verfahren N.O.T.E.S. (Natural
Orifice Transluminal Endoscopic Surgery). Dieses Verfahren ist eine Weiterentwicklung im Bereich
der minimal-invasiven Chirurgie. Dabei werden natürliche Körperöffnungen wie z.B. die Vagina als
Zugang zum Operationsgebiet genutzt. Von dort aus in dann nur noch ein kleiner Schnitt nötig, um
den eigentlichen Operationsbereich, z.B. die Gallenblase, zu erreichen.
Der Bericht ist online in der
WDR-Mediathek
abrufbar.
