Traumazentrum Köln-Merheim , überregionales Traumazentrum im Trauma-Netzwerk der Region Köln
Das
Traumazentrum Köln-Merheim vorsorgt alle Patientinnen und Patienten mit Verletzungen des Bewegungs-
und Stützapparates sowie des Gehirns und des zentralen Nervensystems. Für die Versorgung von
Schwerstverletzten und Patienten mit Polytrauma (poly = viel, Trauma = Verletzung, Polytrauma =
Verletzung verschiedener Körperregionen oder Organe, die einzeln oder in Kombination
lebensbedrohlich sind) ist das Klinikum Merheim optimal ausgestattet.
Erste Anlaufstelle sowohl für Patienten, die über den Rettungsdienst eingeliefert werden, als
auch für weniger schwer verletzte Patienten, die das Krankenhaus selbst aufsuchen, ist die Zentrale
Notaufnahme. Schwer verletzte Patientinnen und Patienten werden in einer speziellen
Behandlungszentrale, dem sogenannten Schockraum, erstversorgt. Innerhalb weniger Minuten haben die
Ärzte und Pflegekräfte mit Röntgen, Ultraschall und Computertomograph einen Überblick der
vorliegenden Verletzungen und können die Behandlung einleiten. Im Traumazentrum Köln-Merheim werden
jährlich mehr als 300 Patientinnen und Patienten im Schockraum behandelt. Es gibt zwei
Schockraumplätze, so dass das Krankenhaus jederzeit Schwerstverletzte aufnehmen und behandeln kann.
Je nach Art und Schwere der Verletzung
werden Patientinnen und Patienten gezielt durch die Experten einer Fachrichtung oder gemeinsam
durch Fachleute verschiedener Fachrichtungen behandelt. Im Traumazentrum engagieren sich vor allem
Ärztinnen und Ärzte folgender Abteilungen:
•
Klinik für Anästhesiologie und
operative Intensivmedizin
•
Klinik für Unfallchirurgie,
Orthopädie und Sporttraumatologie
•
Klinik für Viszeral-,
Gefäß- und Transplantationschirurgie
•
Klinik für
Neurochirurgie
Bei Bedarf werden weitere Fachrichtungen
hinzugezogen.
Die Schockraumversorgung des schwerverletzten Patienten ist eine komplexe und
interdisziplinäre Aufgabe. Zur Standardisierung und Optimierung der Versorgungsabläufe des
schwerverletzten Patienten im Merheimer Schockraum erarbeitete eine Projektgruppe aus Vertretern
aller an der Polytrauma Versorgung beteiligten Fachbereiche eine „Interdisziplinäre Leitlinien zur
Versorgung schwerverletzter Patienten im Schockraum des Krankenhauses Köln-Merheim“. Zur weiteren
Optimierung der Polytrauma Versorgung etablierte sich im Anschluss daran aus dieser Projektgruppe
der „Qualitätszirkel Polytrauma Merheim“. Dieser Zirkel trifft sich regelmäßig (alle 3-4 Monate)
und hat bereits in vielen Aspekten die Versorgung der schwerstverletzter Patienten verbessert.
Die Behandlungsdaten werden im nationalen Traumaregister der Deutschen Gesellschaft für
Unfallchirurgie analysiert.
TraumaNetzwerk der Region Köln
Das Klinikum Köln-Merheim erfüllt als Überregionales Traumazentrum alle Anforderungen
zur Behandlung von Schwerverletzten nach den Kriterien der Deutschen Gesellschaft für
Unfallchirurgie. Dies wurde in einem aufwändigen Zertifizierungsverfahren unter Beweis gestellt:
Das Klinikum Köln-Merheim ist als Überregionales Traumazentrum im TraumaNetzwerk der Deutschen
Gesellschaft für Unfallchirurgie anerkannt. Das Traumanetz der Region Köln besteht derzeit aus 9
auditierten Kliniken, weitere werden in den nächsten Monaten dazu stoßen. Die Mitglieder des
Traumanetzes der Region Köln:
-
Krankenhaus Köln-Merheim
