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Krankenhaus Merheim
Diagnostische Radiologie

Haus 29 Merheim

Der Bereich für diagnostische und interventionelle Radiologie der Radiologischen Klinik im Krankenhaus Köln-Merheim versorgt neben den stationären Patientinnen und Patienten des Krankenhauses Merheim auch die Patientinnen und Patienten der benachbarten neurologisch-neurochirurgischen Rehabilitationsklinik RehaNova sowie partiell der Rheinischen Landesklinik für Psychiatrie. Darüber hinaus werden für die Patientinnen und Patienten des Kinderkrankenhauses Amsterdamer Straße und des Krankenhauses Holweide sämtliche Kernspintomographien, zum Teil auch Computertomographien durchgeführt.

Durch die Anwesenheit einer radiologischen Assistenzärztin / eines Arztes sowie zweier Röntgenassistentinnen im Bereitschaftsdienst rund um die Uhr wird eine optimale diagnostische Versorgung gewährleistet.

Unser Leistungsspektrum umfaßt:


Es finden interdisziplinäre Konferenzen mit folgenden Kliniken statt:


Konventionelle Röntgendiagnostik
Die Klinik bietet sämtliche Verfahren der sogenannten konventionellen Röntgendiagnostik an, z. B. Röntgenübersichtsaufnahmen der Lunge und des Skelettsystems einschließlich Funktionsaufnahmen und Spezialuntersuchungen zur Darstellung der Speiseröhre, des Magens und des Darms sowie des Venensystems, der ableitenden Harnwege, der Brust (Mammographie) und der Zähne. Sämtliche Untersuchungen werden mit modernen, strahlendosis-sparenden digitalen Röntgengeräten durchgeführt.

Ultraschall (Sonographie)
Mit Hilfe der Sonographie können zahlreiche innere Organs einfach und nebenwirkungsfrei beurteilt werden. Neben den diagnostischen Ultraschalluntersuchungen des Bauchraums, des Rippenfells, des Halses und der Schilddrüsen werden auch ultraschallgesteuerte Organpunktionen zur Gewebsentnahme durchgeführt.

Angiographie (Gefäßdarstellung und Therapie)
Die Angiographie ist ein radiologisches Verfahren zur Darstellung von Blutgefäßen. Hierzu wird, meist in der Leiste, nach örtlicher Betäubung ein Blutgefäß mit einer dünnen Nadel punktiert und anschließend ein Kunststoffschlauch in das Blutgefäßsystem eingebracht. Nach Gabe von Kontrastmittel über diesen Katheter werden Röntgenaufnahmen der entsprechenden Körperregion angefertigt, die computergestützt auf einem Monitor dargestellt und von einem Laserdrucker ausgedruckt werden.

Angiographie


An der modernen Angiographieanlage findet die Untersuchung der Gefäße sämtlicher Körperregionen statt.

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Zusätzlich zur Diagnostik können von Spezialisten auch therapeutische Eingriffe in örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Dazu gehören Gefäßaufweitungen (Dilatationen), die Gerinnselauflösung mit Gerinnselabsaugung (Lyse, Aspiration), das Einbringen von Gefäßprothesen (Stents) sowie Embolisationen (künstlicher Verschluß) von Tumoren.

Computertomographie
Die Computertomographie ist eine diagnostische Methode, bei der in kurzer Zeit mit Hilfe von Röntgenstrahlen sämtliche Körperregionen schichtweise und überlagerungsfrei dargestellt werden. Während der Untersuchung befindet sich die Patientin / der Patient auf einer Liege, die langsam durch eine ringförmige Öffnung im CT-Gerät geschoben wird. Je nach Fragestellung wird vor oder während der Untersuchung Kontrastmittel appliziert.

Mit modernen Computer-Tomographie-Geräten können in kurzer Zeit sehr viele hochauflösende Querschnittbilder erstellt werden. Diese Bilder werden mit Hilfe einer kreisförmig um die Patientin bzw. den Patienten rotierende Röntgenröhre erzeugt. Diese erfassen die unterschiedlichen Dichtwerte im Untersuchungsfeld. Hieraus berechnen Computer Schnittbilder, welche die untersuchte Körperregion sehr genau darstellen. Aus den Querschnittbildern können dreidimensionale Rekonstruktionsbilder berechnet werden, die eine plastische Darstellung z.B. von Skelettabschnitten oder Blutgefäßen ermöglichen.

Im Krankenhaus Merheim wird steht ein hochmoderner 64-Zeilen-Computertomograph (CT) eingesetzt. Das Gerät ist das Top-Modell der Computertomographie. Mit jeder Umdrehung des Gehäuses nimmt das neue System 64 Schichten des Körpers in einer Dicke von je 0,4 Millimetern auf. Innerhalb weniger Sekunden können z.B. bewegte Organe wie das Herz gestochen scharf und detailgetreu dargestellt werden. Selbst kleinste Blutgefäße an den Organen oder winzige Darmpolypen sind in bester Qualität zu erkennen.

Wegen einer signifikant schnelleren und besseren Diagnostik bedeutet das neue Gerät einen gewaltigen Fortschritt für Patientinnen und Patienten sowie die untersuchende Person. Die Dauer der Untersuchung wird zudem deutlich verkürzt.

Der neue 64-Zeilen-CT ergänzt das bisher vorhandene 6-Zeilen-Gerät, das künftig in der Notaufnahme des Krankenhauses Merheim eingesetzt wird. Das Krankenhaus Holweide verfügt ebenfalls einen modernen 6-Zeilen-CT. Die drei CT werden untereinander so vernetzt, dass man von jedem Standort aus Zugriff auf die Untersuchungsergebnisse der anderen Geräte hat. Die Kliniken der Stadt Köln gGmbH verfügen damit bundesweit über eine der modernsten CT-Ausstattungen.


Die Computertomographie wird u. a. bei der Untersuchung folgender Körperregionen verwendet:


Kernspintomographie

Was ist Kernspintomographie?
Die Kernspintomographie oder Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) ist ein modernes bildgebendes Verfahren, welches es erlaubt, bestimmte anatomische Strukturen detailgenau und in hervorragender Qualität abzubilden. Ähnlich wie bei der Computertomographe entstehen Schnittbilder der untersuchten Körperregion, die der Ärztin / dem Arzt wertvolle Informationen liefern.

kernspin

Die MRT ist keine Röntgenuntersuchung. Ihre Untersuchungstechnik unterscheidet sich grundlegend sowohl von der konventionellen Röntgendiagnostik als auch von der Computertomographie.

Was kann die Kernspintomographie?
Die Kernspintomographie ist als Schnittbildverfahren insbesondere für die Darstellung von Gehirn und Rückenmark, von Gelenken mit ihren Knorpel- und Bandstrukturen, von krankhaften Prozessen des Knochenmarks sowie für die Abbildung von Muskulatur und sonstigem Weichteilgewebe hervorragend geeignet. Die Darstellung von Blutgefäßen durch die MRT kann heute, in Abhängigkeit von der zu untersuchenden Körperregion, die klassische Angiographie zum Teil ersetzen. Wegen der fehlenden Strahlenbelastung steht die MRT in der Kinderheilkunde neben der Ultraschalluntersuchung bei vielen Fragestellungen in der bildgebenden Diagnostik an erster Stelle.

Schädelquerschnitt

Worauf ist bei der Kernspintomographie zu achten?
Auch die Kernspintomographie hat einige wenige Nachteile:
Das Herz der Kernspintomographie ist eine zu beiden Seiten hin geöffnete Röhre, in der die zu untersuchende Person liegt. Bei Patientinnen und Patienten mit hochgradiger Platzangst können leichte Beruhigungsmittel helfen. Über einen Alarmschalter, den die Patientin / der Patient während der Untersuchung in der Hand hält, ist dieser jederzeit in der Lage, sich bemerkbar zu machen. Eine Gegensprechanlage erlaubt jederzeit den Kontakt mit dem medizinischen Personal. Der von dem Kernspintomographen verursachte Lärm wird durch Gehörschutz abgemildert.

Grundsätzlich sollten keine Metallgegenstände oder magnetisierbares Material in die Nähe des Tomographen gebracht werden. Dies bedeutet, dass alle entfernbaren Gegenstände wie Schmuck, Zahnersatz, Hörgeräte, Kleidungsstücke mit metallischen Bestandteilen, Schlüssel und Kleingeld, aber auch Karten mit Magnetstreifen zuvor abgelegt werden müssen.

Hinweistafel

Bei im Körper eingesetzten metallischen Materialien (z. B: Gefäßclip nach Operationen) muß im Einzelfall durch die Ärztin / den Arzt entschieden werden, ob die Untersuchung durchgeführt werden kann. Implantiertes Zahnmaterial ist in der Regel unproblematisch, ebenso wie künstlicher Gelenkersatz oder Platten, Nägel und Schrauben nach operierten Knochenbrüchen.
Nach Herzklappenersatz, sog. Stents in den Herzkranzgefäßen oder nach neurochirurgischem Eingriff mit im Kopf verbliebenem Gefäßclip kann die Kernspintomographie erst nach Bestätigung der Unbedenklichkeit des Materials durchgeführt werden.
In der Schwangerschaft ist die Indikation, trotz bislang fehlendem Nachweis einer Schädigung des ungeborenen Kindes durch die Methode, insbesondere in den ersten sechs Monaten sehr streng zu stellen.
Patientinnen und Patienten mit Herzschrittmacher werden nicht untersucht.

In vielen Fällen kann die diagnostische Aussagekraft durch die intravenöse Gabe eines speziellen MRT-Kontrastmittels (Gadolinium-DTPA) verbessert werden. Insgesamt handelt es sich um eine sehr gut verträgliche Substanz mit sehr geringem Nebenwirkungspotential.

Über uns:
Der Kernspintomograph der Radiologischen Abteilung des Krankenhauses Merheim (Philips, Gyroscan Intera T15, PT 6000) versorgt neben den Patientinnen und Patienten vor Ort auch die des Krankenhauses Holweide, des Kinderkrankenhauses Amsterdamer Straße und der auf dem Klinikgelände angesiedelten Rehabilitationsklinik RehaNova.

Die Untersuchbarkeit von Intensivpatientinnen und –patienten aller Fachrichtungen einerseits sowie von Säuglingen und Frühgeborenen andererseits wird durch eine enge Kooperation mit der Klinik für Anästhesie und die Installation von speziellen, MRT-geeigneten Anästhesiegeräten gewährleistet.


Seite zuletzt geändert am 21.11.11

Informationen:

Chefarzt:
Privatdozent Dr. med. Axel Goßmann

Sekretariat:
Frau Haller
Tel.: 02 21 / 89 07 – 32 85, -32 58
Fax: 02 21 / 89 07 – 32 48

Radiologische Klinik Merheim
Kliniken der Stadt Köln gGmbH
Ostmerheimer Str. 200
51109 Köln