Die Radiologische Klinik (Klinik für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin) bietet das gesamte Spektrum radiologischer und nuklearmedizinischer Diagnostik und Therapie. Sie teilt sich auf in die Bereiche:
Die Klinik engagiert sich im
- Morbus-Osler-Zentrum
- Rheinischen Tumorzentrum
- Lungenkrebszentrum Köln-Merheim
- Brustzentrum
- Darmzentrum
Sämtliche Leistungen bildgebender Diagnostik unter Anwendung von Röntgenstrahlen wie
Computertomographie (CT), Angiographie (Gefäßdarstellung), Myelographie (Darstellung des
Rückenmarkkanals mit Kontrastmittel) sowie Kernspintomographie (Schnittbilddiagnostik mittels
Magnetfeldern und Radiowellen) und Ultraschalldiagnostik. Therapeutische Eingriffe bei
Gefäßveränderungen (z.B. Ballonaufdehnung bei Gefäßverengungen und Verschluss von
Gefäßmissbildungen). Radiofrequenzablation (Punktuelle Abtragung von krankhaftem Gewebe wie z.B.
Lebermetastasen durch hohe elektrische Felder). Computertomographie- und ultraschallgesteuerte
Feinnadelpunktion von allen Organen und Weichteilveränderungen. Therapeutische Punktionen von
krankhaften Flüssigkeitsansammlungen, z.B. Abzesse.
Nuklearmedizin
Diagnostik und Therapie mit offenen radioaktiven Stoffen. Bildgebende nuklearmedizinische
Diagnostik mittels Gammakamera und Emissions-Tomographie, spezieller Einsatz in der Tumor-, Herz-
und Hirndiagnostik. Besonderer Schwerpunkt in der Schilddrüsen-Diagnostik und –Therapie.
Radio-Jod-Therapie, Isotopen-Therapie der Gelenke sowie Behandlung bösartiger Ergüsse im Bereich
von Bauchfell und Rippenfell. Intravenöse Isotopentherapie von Schmerzhafen Skelett-Metastasen.
Immunologische Diagnostik und Therapie mit radioaktiv markierten Antikörpern.
Station 251 für Isotopentherapie

Auf der Station 251 werden Therapien mit offenen Radionukleiden – das ist vorwiegend die Radio-Jod-Therapie von Schilddrüsenerkrankungen – durchgeführt, aber auch andere Therapieverfahren wie z.B. die Schmerztherapie bei Knochentumoren und die Radiosynoviorthese (Behandlung von schmerzhaften Gelenkhautentzündungen bzw. Gelenkergüssen mittels Einbringen von radioaktiven Substanzen in das erkrankte Gelenk).
