Seit 1966 werden im Klinikum Merheim
Nierenersatzverfahren durchgeführt. Damit gehört das Zentrum zu den ersten Dialyseabteilungen
Deutschlands. Über Jahrzehnte hat sich „Merheim“ als zentrale Kliniksdialyse und Kompetenzzentrum
für Nierenerkrankungen im Großraum Köln etabliert!
Im 2006 bezogenen modernen
Neubau mit 24 Behandlungsplätzen auf dem neusten technischen Stand führen wir
jährlich ca. 10.000 Behandlungen durch, zusätzlich rund 1.500 Behandlungen bei kritisch kranken
Patientinnen und Patienten auf den Intensivstationen des Klinikums.
Etwa 2.500 Dialysen entfallen auf ambulante Patientinnen und Patienten die nur unter
stationären Bedingungen dialysiert werden können (teilstationär). Dies sind vor allem Patienten
mit
Infektionen (z.B. Hepatitis-B, MRSA), welche aufwendige hygienische und
pflegerische Maßnahmen erfordern. Die Infektionsdialysen erfolgen in separaten Räumen der
Kliniksdialyse.
Seit 2007 ist Oberarzt
Dr. T.
Matthäus Leiter der Kliniksdialyse. Die pflegerische Leitung obliegt Frau
Heidi Primas. Bei Fragen, z.B. zur Feriendialyse
oder zu Spezialverfahren nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf! Im Routinebetrieb arbeiten 22
Pflegekräfte und 3 Ärzte in 2-Schichten (Mo-Sa 07:00-22:00). An der 24-Stunden-Notfallversorgung
nehmen neben allen Pflegekräften 9 weitere Fachärzte teil.
Nierenersatzverfahren und mehr
In unserem Zentrum werden alle etablierten Hämodialyse-Verfahren nach den jeweiligen
Bedürfnissen des Patienten angewandt. Darüber hinaus wird neben der klassischen kontinuierlichen
Hämofiltration (CVVHF) das neueste
GENIUS-System eingesetzt: Ein einzigartiges Hygienekonzept, individuelle
Dialysatzubereitung und modernste Gerätetechnik ermöglichen die derzeit kreislaufschonendste
Therapie!
Zusätzlich jederzeit verfügbare
Spezialverfahren:
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- Plasmapherese
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CAPD – Bauchfelldialyse
In enger Zusammenarbeit mit dem KfH-Nierenzentrum-Merheim (Leiter: Dr. M. Nebel) betreiben wir eins der größten Peritonealdialyse-Zentren Deutschlands. Jährlich werden ca. 100 Patienten ambulant und stationär versorgt, die sowohl die reguläre CAPD, als auch automatisierte Peritonealdialyse-Verfahren (APD) durchführen. Besonderes Augenmerk gilt der Einleitung der CAPD-Behandlung mit umfassender Patientenschulung.
Alle Verfahren stehen im Notfall rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr bereit!
Gefäßzugang – Shunt & Katheter
Bei den immer komplexer werdenden Gefäßzugangsproblemen bieten wir gemeinsam mit der Radiologie und Chirurgie eine interdisziplinäre Betreuung an. Neben der operativen Anlage von Dialyse-Shunts zählt hierzu die
- Anlage permanenter Dialysekatheter
- Duplex-Sonographie in der präoperativen Diagnostik und Funktionsbeurteilung eines Shunts
- Angiographie zur Diagnostik zentraler Gefäßprobleme
- Ballondilatation und ggf. Stent-Implantation zur Behandlung von Shunt-Stenosen.
Fragen zum Gefäßzugang beantwortet Herr Dr. T. Matthäus!
