>  Krankenhäuser  >  Krankenhaus Merheim  >  Lungenklinik  >  Schlaf-und Beatmungsmedizin
Krankenhaus Merheim
Zentrum für Schlaf- und Beatmungsmedizin

Das Zentrum für Schlaf- und Beatmungsmedizin ist einer der Schwerpunkt innerhalb der Lungenklinik. Es besteht aus

Unser Schlafmedizinisches Zentrum arbeitet nach Qualitätsstandards, die seit 1994 von der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin regelmäßig überprüft wurden. Ausführliche Informationen zum Leistungsangebot des Schlafmedizinischen Zentrums finden Sie auf der Website www.schlafmedizin-koeln-merheim.de

Aufgaben:
• Diagnostik und Therapie von Schlafstörungen und schlafbezogenen Atmungsstörungen
• Diagnostik und Therapie bei respiratorischer Insuffizienz (Luftnot, unzureichende Atemleistung) 

Diagnostik:
• Polysomnographie
• MSLT, MWT, Vigilanztestung
• Überwachte und nicht überwachte Polygraphie
• Weitere ergänzende Untersuchungsverfahren (z.B. Aktimetrie)

Therapie:
• Einstellung auf nächtliche Maskenbeatmung bei schlafbezogenen Atmungsstörungen CPAP oder BiPAP, druckunterstützte Beatmung
• Patienten Seminare für Schlafapnoe Patienten
• Nicht invasive und invasive Beatmung bei respiratorischer Insuffizienz, (Atemschwäche, unzureichende Atemleistung)
• Heimbeatmung mit allen gängigen Beatmungsverfahren
• Respiratorentwöhnung
• Verhaltenstherapie, Schlaftraining, bei Ein- und Durchschlafstörung, als Gruppen- oder Einzeltraining

Erstkontakt
Vorstellung in der Schlafambulanz nach Terminabsprache.
Bitte bringen Sie alle ärztliche Berichte über vorausgegangene Untersuchungen und Behandlungen mit, da wir uns ein Gesamtbild machen möchten, um möglichst gezielt und individuell auf Ihre Beschwerden einzugehen.
vor Durchführung technischer Untersuchungen (z.B. Messnacht im Schlaflabor) erfolgt immer ein persönliches Fachgespräch.
Wenn bereits eine Vordiagnostik durchgeführt wurde, kann Ihr Arzt Sie direkt zur nächtlichen Untersuchung anmelden.

Schlafambulanz
Erstkontakt bei Schlafstörungen und schlafbezogenen Atmungsstörungen

Insomniesprechstunde:
Ein- und Durchschlafstörungen, ärztliche und psychologische Leitung

Maskensprechstunde:
Problemanalyse und Hilfe beim Einsatz der nächtlichen Maskenbeatmung

 

Das Leitsymptom Nicht Erholsamer Schlaf steht im Mittelpunkt unserer Arbeit
Fehlende Erholung durch Schlaf führt zu:

Tagesmüdigkeit,
Tagesschläfrigkeit,
Verlust an Lebensqualität.

Schlafmangel oder chronisch gestörter Schlaf gefährden die Gesundheit und führen zu vielfältigen körperlichen und seelischen Folgeerkrankungen.
Die häufigsten schlafmedizinischen Erkrankungen mit denen wir uns beschäftigen sind:

Obstruktives Schlafapnoesyndrom
Apnoe bedeutet Windstille. Hier: Stillstand des Atemflusses. Obstruktiv bedeutet: bedingt durch eine Einengung oder Verlegung der Atemwege. Beim obstruktiven Schlafapnoesyndrom kommt es während des Schlafes zu einer Engstellung und zum Verschluss des Atemweges im Rachen.
Erst durch die dann einsetzende Weckrektion, sind die Atemwege wieder frei und es können unbehinderte Atemzüge erfolgen.
Diese Störungen mindern die Schlafqualität und bedingen nächtlichen Stress.
Die Folge sind Tagesmüdigkeit und Tagesschläfrigkeit.
Der nächtliche Stress belastet Herz und Kreislauf und begründet ein erhöhtes Risiko für Folgeerkrankungen.
Das obstruktive Schlafapnoesyndrom ist eine sehr häufige Erkrankung und kommt überwiegend in Verbindung mit Schnarchen vor.

Die Behandlung der Wahl bei schlafbezogene Atemstörungen ist die Einstellung auf eine nächtliche Atemunterstützung über eine Beatmungsmaske. Die Einstellung auf eine Atemunterstützung muss unter Kontrolle im Schlaflabor erfolgen. In fast allen Fällen kann eine Normalisierung der nächtlichen Atmung erreicht werden

Ein- und Durchschlafstörungen
sind die häufigsten psychosomatischen Erkrankungen.

Die Folgen sind unter anderem
• Tagesmüdigkeit mit psychischer Erschöpfung und Reizbarkeit,
• Einschränkung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit
• Sozialer Rückzug

Im Schlafmedizinischen Zentrum in Köln - Merheim wird zur Behandlung von Ein- und Durchschlafstörungen ein Gruppentraining nach einer erprobten Methode unter psychologischer und ärztlicher Leitung angeboten.

Restless Legs Syndrom
Das Beschwerdebild der „unruhigen Beine“ ist gekennzeichnet durch oft schwer beschreibbare aber quälende Missempfindungen in den Beinen und einen nicht zu unterdrückenden Bewegungsdrang bei Ruhe.
Dies stört die Einschlafsituation und führt zu nächtlichem Erwachen mit der Folge einer Störung der Schlafkontinuität, nicht erholsamen Schlafes, vermehrter Tagesmüdigkeit und Tagesschläfrigkeit.

Die Behandlung des RLS erfolgt medikamentös nach Ausschluss eines ursächlichen Zusammenhangs mit anderen Erkrankungen.




Seite zuletzt geändert am 02.02.09

Chefarzt 
PD Dr. Erich Stoelben

Leitung
Schlafmedizin. Zentrum / Weaningstation
Oberarzt Jürgen J. Beier
Arzt für Innere Medizin / Lungen- und Bronchialheilkunde
Somnologe (QN DGSM)
Schlafmedizin (ÄKNR)
Arzt für Chirurgie / Thoraxchirurgie

Dipl. Psych. Christine Hamm
Psychologin im SMZ

Internetpräsenz
www.schlafmedizin-koeln-merheim.de

Anmeldung, Kontaktaufnahme
Tel.: (02 21) 8907 3374
Fax: (02 21) 8907 3666
info@schlafmedizin-koeln-merheim.de