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Krankenhaus Merheim
Ausstattung

Die Klinik für Augenheilkunde verfügt u.a. über folgende Geräte:

Argonlaser
Pentacam 
Elektrophysiologische Untersuchungseinheiten
HRT II Cornea Modul
Farbsinntestung
Heidelberg-Retina-Tomograph 
Harmswand  
Hornhautpachymeter 
Humphrey Perimeter
Keratometer
PDT-Laser
Spaltlampe
Ultraschallgeräte
YAG-Laser

   

Argonlaser
(Alcon Argon grün Laser)
Mit dem Argonlaser können verschiedenste Erkrankungen des vorderen und hinteren Augenabschnittes behandelt werden. Das Gerät ist inzwischen ein Standardgerät in der Augenklinik zur Behandlung von: Glaukomen (Lasertrabekuloplastik), Netzhautforamina (Laserkoagulation), Diabetischer Retinopathie, altersabhängiger Makuladegeneration und vielen anderen vaskulären Erkrankungen der Netzhaut.

Pentacam
Eine Hornhauttopographie ermöglicht es, die Hornhaut in ihrer Wölbung exakt darzustellen. Diese exakte Darstellung ist Grundlage für die Anwendung eines Excimer-Lasers. Das Hornhauttopographiegerät Augenklinik Merheim kann Daten für die Berechnung der genauen Excimer-Ablation ermitteln und übertragen.
Dieses Gerät dient weiterhin zur hochpräzisen Anpassung von Kontaktlinsen in schwierigen Problemfällen, der Diagnostik von speziellen Hornhautverkrümmungen, Keratokonus, Keratoglobus sowie der Planung refraktiver Eingriffe, Hornhautverkrümmungskorrektur, Myopiekorrektur (Kurzsichtigkeitskorrektur) . Hier ist auch im Begutachtungswesen eine hervorragende Eigenschaft dieses Gerätes für die Augenklinik Merheim vorhanden.

  Elektrophysiologische Untersuchungseinheiten
Mittels elektrophysiologischer Untersuchungen ist es möglich, die Funktion der Netzhaut und der Sehbahn sehr genau zu untersuchen. Verschiedene Untersuchungen vom EOG, ERG bis hin zum VECP definieren diese Leistung des Systems als Summenfunktion oder bei Musterpräsentation auch als abtestbare Funktion der Netzhautmitte. Im multifokalen ERG werden diese Funktionen noch genauer qualifiziert. Diese Geräte erlauben Aussagen über das Ausmaß, die Ausdehnung, den Typ und die Schichtbeteiligung bei Erkrankungen der Netzhaut des Sehnerven.
Eine Terminvergabe erfolgt über Frau Steinborn Telefon: 0221/8907 3809

HRT-II Cornea Modul 
Konfokales Laser Endothelmikroskop
Mit dem Endothelmikroskop können die Veränderungen des Hornhautendothels (Innenauskleidung) des vorderen glasklaren Auges spezifisch erkannt, fotografiert und quantifiziert werden. Das Mikroskop führt eine automatische Zählung der Hornhautendothelzellen und eine Bewertung der Morphologie durch. Mit dem Endothelmikroskop können bestimmte Formen der Hornhautdegeneration erkannt und einer Therapie zugeführt werden, weiterhin die Qualitätskontrolle nach Hornhauttransplantationen durchgeführt werden.

Farbsinntestung mit pseudoisochromatischen Tafeln nach Velhagen und Ishiara sowie dem Panel-D15-Test und dem Anomaloskop 
Farbsinntestung mit pseudoisochromatischen Tafeln nach Velhagen und Ishiara sowie dem Panel-D15-Test und dem Anomaloskop
Die verschiedenen Farbtestsysteme können im Screening einerseits und in der genauen Differenzierung (Anomaloskop, Panel-D15-Test), andererseits Farbsinnstörungen sehr genau feststellen und diagnostisch einordnen. Hiermit ist es möglich, zwischen Farbfehlsichtigkeiten, Farbschwachsichtigkeiten und Farbblindheiten zu unterscheiden.

Heidelberg-Retina-Tomograph 
Heidelberg-Retina-Angiograph (HRAII)
Dieses spezielle Gerät zur Betrachtung des Augenhintergrundes ermöglicht durch eine Farbstoffgabe (Fluoreszein bzw. Indocyaningrün -Cardiogreen® -) den Augenhintergrund mit seinen Blutgefäßen spezifisch zu betrachten. Mit sehr hoher Auflösung ist es möglich, auch Kapillaren der Netzhaut darzustellen. Das Gerät wird benötigt zur Diagnostik von Durchblutungsstörungen des Auges, insbesondere der Netzhaut und des Sehnerven. Mittels dieses Gerätes kann eine Therapieplanung bei Diabetes, Venen- und Arterienverschlüssen, choroidalen, neovasukären Membranen (altersabhängigen Makuladegeneration) und vielen anderen Erkrankungen durchgeführt werden. Mittels dieses Gerätes können simultan beide Farbstoffe Fluoreszein und Indocyaningrün aufgenommen werden und damit die Durchblutung der Choroidia (Aderhaut) differentiell dargestellt werden. Insbesondere liefert dieses Gerät Bilddaten direkt in die Netzwerkumgebung des Kliniksnetzes und ist an allen Arbeitsplätzen verfügbar.

Harmswand , Synoptophor
Mit diesen verschiedenen Geräten läßt sich die Blickbewegung und die Wahrnehmung im freien Raum sowie am Gerät genau definieren und messen. Alle Geräte sind in der Lage, Wahrnehmungsunterschiede zwischen beiden Augen aufzudecken und meßbar zu machen. Diese Geräte sind unverzichtbarer Teil der Abteilung Orthophtik und Neuroophthalmologie unserer Klinik
Gesichtsfelduntersuchung mittels statischer und dynamischer Perimetrie
Mit der Perimetrie (Gesichtsfelduntersuchung) läßt sich das Sehfeld eines Patientienten genau überprüfen. Dafür wird ein Auge abgedeckt und das andere Auge schaut auf einen Fixierpunkt. Im Gesichtsfeldbereich wird dann entweder als Lichtspur (Goldmann-Perimeter) eine Lichtmarke definierter Helligkeit und Größe präsentiert und der Patient gibt an, wann er diese Lichtmarke sieht.

Hornhautpachymeter
Mit einem Hornhautpachymeter kann die Dicke der Hornhaut exakt bestimmt werden und damit können bestimmte Eingriffe geplant(Excimer-Applationen, refraktive Hornhauteingriffe), aber auch Krankheitszustände genau dokumentiert werden. Das Verfahren dient der Planung und Durchführung von Operationen sowie der Verlaufskontrolle von schweren Krankheitszuständen der Hornhaut.

Humphrey Perimeter 
Gesichtsfelduntersuchung mittels statischer und dynamischer Perimetrie
Mit der Perimetrie (Gesichtsfelduntersuchung) läßt sich das Sehfeld eines Patientienten genau überprüfen. Dafür wird ein Auge abgedeckt und das andere Auge schaut auf einen Fixierpunkt. Im Gesichtsfeldbereich wird dann entweder als Lichtspur (Goldmann-Perimeter) eine Lichtmarke definierter Helligkeit und Größe präsentiert und der Patient gibt an, wann er diese Lichtmarke sieht. In automatisierter Form führt das Humphrey-Perimeter eine noch sehr viel genauere statische Perimetrie durch. Dabei werden Lichtpunkte im Gesichtsfeld nicht als Leuchtspur, sondern als kleine Punkte definierter Helligkeit und Größe präsentiert und die Schwelle der Erkennbarkeit dieser Punkte im gesamten Gesichtsfeld definiert. Durch spezifische Prüfstrategien können mit diesen verschiedenen Perimetern differente Erkrankungen der Sehbahn, des Gehirns und des Sehnervenkopfes sowie auch der Netzhaut registriert werden. Durch die Auswertung beider Gesichtsfelder, die unabhängig voneinander erhoben werden (also rechtes und linkes Auge), lassen sich sehr genaue Angaben über eventuelle Ausfälle im visuellen System machen.

Automatische Keratometer (Nidek, Zeiss und Canon)
Als rein optisches Gerät vom Arzt zu bedienen ist noch das Javal-Keratometer zu nennen. Alle Zielgeräte erfüllen die Aufgabe, die Hornhaut in ihren Hauptkrümmungsachsen genau zu beschreiben. Dies ist erforderlich einerseits zur Berechnung von routinemäßig angefertigten Brillen und Kontaktlinsen. In komplizierten Fällen kommt das Topographiegerät zum Einsatz.Weiterhin werden Keratometer routinemäßig in der Vorbereitung einer Katarakt-Operation benötigt, um die Brechkraft der Hornhaut und die Augapfellänge (Ultraschallsonographie, A-Bild) so auszumessen, daß eine passende Linse in das Auge implantiert werden kann.

PDT-Laser (Zeiss)
Laser zur photodynamischen Therapie
Im Rahmen der Therapie der altersabhängigen Makuladegeneration ist die photodynamische Therapie inzwischen zu einem belegten therapeutischen Verfahren geworden, welches in einem speziellen Fall der feuchten Makuladegeneration, und zwar der klassischen Membranbildung dem Patienten eine Linderung bzw. ein Aufhalten des Sehverschlechterungsprozesses versprechen kann. Dieses Verfahren wird in Fällen nach angiographischer Diagnosik angewandt. Mit diesen speziellen angiographischen Diagnosen läßt sich Umfang und Größe des klassischen Anteils einer CNV (choroidale neovaskuläre Membran) bei der feuchten Makuladegeneration genau definieren. Aus den angiographisch erhobenen Daten läßt sich dann ein Therapiemuster vorberechnen, das am Opallaser eingestellt wird. Nach der Infusion des Farbstoffes Verteporphin (Handelsname: Visudyne) wird ein Kontaktglas auf das Auge gesetzt und für 83 sec die vorberechnete Durchmesserfleckgröße mit diesem neuartigen Laser belichtet. Das Besondere an diesem Verfahren ist die Zerstörungsfreiheit. Die Netzhaut und die Aderhaut werden nicht zerstört. Dagegen lagern die krankhaften Gefäße den Farbstoff Visudyne ein und werden bei der Bestrahlung mit dem Laser durch die Kombination und Wechselwirkung des Lasers mit dem dort angelagerten Farbstoff verödet. Der Patient bemerkt dies als ein langsames Aufhalten der Visusverschlechterung, in selten Fällen sogar eine diskrete Visusverbesserung. Dieses Verfahren ist extrem kostenintensiv und muß oft wiederholt werden, so daß Gesamttherapiekosten allein von Medikamenten bisher von bis zu 8000 € pro Jahr entstehen. Es werden daher bestimmte Kriterien eng kontrolliert, an die sich die Klinik in der Behandlung genau halten muß. Insbesondere das Vorliegen von klassischen Membranen unter der Netzhautmitte und eine Sehkraft von mehr als 5 % werden als Behandlungskriterium gefordert. Unterhalb dieser Visusgrenze wird eine Therapie mit diesem Medikament von den Kassen nicht mehr bezahlt und erscheint auch nicht sinnvoll. Weiterhin wird das Medikament über die Leber ausgeschieden und der Patient muß eine intakte Leber haben und darf keine Porphyrie haben. Nebenwirkungen dieser medikamentösen Behandlung sind äußerst selten. Wegen der Lichtaktivität dieses Medikamentes muß der Patient zwei Tage nach der Behandlung eine dunkle Brille tragen, die im allgemeinen von der Klinik für diese Zeit ausgeliehen werden kann und muß seine Haut schützen vor direkter Sonnenbestrahlung. Untersuchungen wie Endoskopien, Zahnarztbehandlungen und Besuche von Solarien sind in dieser Zeit streng verboten, da sie mit schweren Sonnenbränden einhergehen können. 

Spaltlampe
Dies ist ein Standardgerät, welches die Basis der Arbeit eines jeden Augenarztes darstellt. Mit dem optischen Schnitt durch das Auge bei mikroskopischer Vergrößerung läßt sich sowohl der Vorderabschnitt als auch der Hinterabschnitt des Auges mit verschiedenen Hilfsmitteln (Lupen, speziellen Linsensystemen) sehr vollständig untersuchen. An verschiedenen Spaltlampen in der Klinik sind Videosysteme angebracht, die eine direkte Bilddokumentation einerseits und ein Präsentieren der Befunde für Assistenten und Angehörige erlauben.

  Ultraschallgeräte
(Firma Sonomed und Firma Biophysics)
Mit Ultraschallgeräten kann man einerseits das Auge in seiner Länge genau vermessen, dies ist eine wesentliche Voraussetzung zur Katarakt-Operation. Das Verfahren heißt A-Bild. Weiterhin kann man mit B-Bild-Ultraschallgeräten das Auge und die vordere Orbita darstellen. Dies ist insbesondere dann notwendig, wenn der Augenarzt nicht in das Auge hineinschauen kann, sei es, daß eine dichte Katarakt (Linsentrübung) den Einblick in das Auge behindert, oder eine Glaskörperblutung den Einblick auf die Netzhaut behindert. Weiterhin ist man mit dem B-Bild im Ultraschall in der Lage, Netzhauttumoren, Aderhauttumoren, Metastasen und hinter dem Auge gelegene Veränderungen (Blutgefäßknäueltumoren, Muskelauftreibungen u.ä.) zu diagnostizieren und zu vermessen. Ein Ultraschallgerät mit höchster Auflösung ist eine wesentliche Voraussetzung für eine gute Diagnostik bei einem Auge mit trüben brechenden Medien.

YAG-Laser
Mit diesem Laser können verschiedene Erkrankungen des vorderen Augenabschnittes hervorragend behandelt werden, insbesondere können operativ kleine Öffnungen in der Iris angelegt werden, die bei speziellen Glaukomformen den Augendruck senken helfen. Weiterhin lassen sich mit diesem Laser innerhalb des Auges feinste Strukturen schneiden, so daß eine Nachstarbildung nach einer Intraokularlinsenimplantation ambulant am Laser erfolgreich behandelt werden kann.


Seite zuletzt geändert am 28.01.10

Katarakt (Grauer Star) Glaukom (Grüner Star)
Ansprechpartnerin: Frau Dr. med. Röckl Müller

Kontakt: Sekretariat der Augenklinik Merheim
Frau G. Edelmann
Tel.: 02 21 / 89 07  38 12
E-Mail: Augenklinik@kliniken-koeln.de


Chefarzt:

Prof. Dr. Norbert Schrage

Leitende Oberärzte:
Frau Dr. C. Röckl-Müller
Dr. med. A.K. Cordes

Sekretariat
Frau G. Edelmann
Tel.: (0221) 8907-3812
Fax: (0221) 8907-3972

Kliniksekretariat
Frau Müller
Tel.: (0221) 8907-3043
Fax: (0221) 8907-3972

Ambulanz:
Sprechzeiten nach Vereinbarung
Leitung:
Prof. Dr. Norbert Schrage

Anmeldung
Tel.: (0221) 8907-3809

Kinderaugenheilkunde /-Ophthalmologie
Dr. med. A.K. Cordes
Dr. med. A. Schmitz
Frau P. Alles (Ltd. Orthoptistin)

Sekretariat
Frau E. Thörnich
Tel.: (0221) 8907-3809
Fax: (0221) 8907-3868