Konservative Therapie:
Die Umstellung der Lebensgewohnheiten (Oberkörper-Hochlagerung besonders nach dem
Essen und nachts, Abnehmen bei Übergewicht, Vermeidung refluxauslösender Speisen und Getränke,
Verzicht auf Nikotin und einengende Kleidung) ist eine Möglichkeit der konservativen Behandlung,
die aber in der Regel nur eingeschränkte Wirkung zeigen.
Die
medikamentöse Therapie zur Säureverminderung im Magen durch so genannte Protonenpumpeninhibitoren
(PPI) ist heute ein sehr erfolgreiches Therapiekonzept. Der Nachteil ist, dass einige Patientinnen
und Patienten einer meist lebenslangen, dauerhaften Medikamenteneinnahme bedürfen.
Operative Therapie:
Die operative Behandlung besteht in der
Beseitigung des Zwerchfellbruchs sowie der Herstellung des intakten Verschlussmechanismus zwischen
Speiseröhre und Magen. Dieses Therapieverfahren wird heute in der Regel durch so genannte minimal
invasive Techniken (laparoskopisches Verfahren) gewährleistet. Bei der Durchführung der sog.
Fundoplikatio nach Nissen-Rosetti wird eine Manschette, bestehend aus Teilen der Magenwand, locker
um die Speiseröhre herumgeführt und mit Nähten am Zwerchfell befestigt (siehe nebenstehende
Grafik).
Die meisten Patienten sind nach der Behandlung dauerhaft beschwerdefrei. Für die erfolgreiche
Behandlung ist, neben der Epikrise des Chirurgen, die gute Auswahl der für dieses Verfahren in
Frage kommenden Patientinnen und Patienten wichtig.
