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Krankenhaus Holweide
Therapie

Konservative Therapie:
Die Umstellung der Lebensgewohnheiten (Oberkörper-Hochlagerung besonders nach dem Essen und nachts, Abnehmen bei Übergewicht, Vermeidung refluxauslösender Speisen und Getränke, Verzicht auf Nikotin und einengende Kleidung) ist eine Möglichkeit der konservativen Behandlung, die aber in der Regel nur eingeschränkte Wirkung zeigen.

Bestimmte Medikamente wirken auf die Protonenpumpen in der Magenwand und regulieren so die Säureproduktion. Foto: photodiscDie medikamentöse Therapie zur Säureverminderung im Magen durch so genannte Protonenpumpeninhibitoren (PPI) ist heute ein sehr erfolgreiches Therapiekonzept. Der Nachteil ist, dass einige Patientinnen und Patienten einer meist lebenslangen, dauerhaften Medikamenteneinnahme bedürfen.

 



Operative Therapie:
Grafische Darstellung der sog. Fundoplikatio nach Nissen-Rosetti. Grafik: Gillmann-Design für Kliniken der Stadt Köln.Die operative Behandlung besteht in der Beseitigung des Zwerchfellbruchs sowie der Herstellung des intakten Verschlussmechanismus zwischen Speiseröhre und Magen. Dieses Therapieverfahren wird heute in der Regel durch so genannte minimal invasive Techniken (laparoskopisches Verfahren) gewährleistet. Bei der Durchführung der sog. Fundoplikatio nach Nissen-Rosetti wird eine Manschette, bestehend aus Teilen der Magenwand, locker um die Speiseröhre herumgeführt und mit Nähten am Zwerchfell befestigt (siehe nebenstehende Grafik).

Die meisten Patienten sind nach der Behandlung dauerhaft beschwerdefrei. Für die erfolgreiche Behandlung ist, neben der Epikrise des Chirurgen, die gute Auswahl der für dieses Verfahren in Frage kommenden Patientinnen und Patienten wichtig.


Seite zuletzt geändert am 15.06.10
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