Radiologie
Die Röntgengeräte sind mit
Belichtungsautomaten ausgerüstet, um mit der möglichst kleinsten Röntgendosis optimale Aufnahmen zu
erzielen.
Entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen werden nur Filmsysteme mit Verstärkerfolien
benutzt, so dass - um nur ein Beispiel des Strahlenschutzes zu nennen - die Schwärzung der heutigen
Röntgenaufnahmen zu unter 1 % durch direkte Röntgeneinstrahlung bedingt ist. Über 99 % erfolgen
durch Fluoreszenzlicht, das beim Auftreffen der Röntgenstrahlen auf Verstärkerfolien erzeugt
wird.
Konventionelle Röntgendiagnostik
- Thorax und Skelettaufnahmen
- Untersuchung von Oesophagus, Magen, Dünn- und Dickdarm
- Defäkographie
- Urographie (IVP)
- Phlebographie
- Arthrographie
- lumbale Myelographie
-
Orthopantomographie von Ober- und Unterkiefer

Sonographie
- Abdomen
- Mamma
- Schilddrüse und Halsweichteile
- Periphere Gefäße
Mammographie
- Vorsorgeuntersuchung
- Präoperative Lokalisation von suspekten Befunden
Digitale Subtraktionsangiographie
- Gefäßdarstellungen aller Körperregionen
Interventionelle Eingriffe
- Ballon-Angioplastie (PTA) der peripheren Gefäße
- Fibrinolysebehandlung und perkutane Thrombembolektomie von Blutgerinnseln
- Implantation von endovaskulären Prothesen (Stents) und Cavafiltern
- Embolisation von Tumoren
- Intervention der Gallenwege (PTC)
- Perkutane Punktion (CT-durchleuchtungs- oder -ultraschallgesteuert)
- Abszessdrainage
Seite zuletzt geändert am 06.10.10
