Der unwillkürliche Harnabgang und auch die Senkung
des Beckenbodens ist für viele Frauen ein großes Problem. Besonders nach Geburten, aber auch bei
Bindegewebsschwäche kann es zu einer Schwächung des Beckenbodens kommen. Dies kann bewirken, dass
bei Belastung Urin verloren wird. Die genaue Diagnose des unwillkürlichen Harnverlusts oder der
Senkung steht vor jeder therapeutischen Maßnahme. Hierzu wird eine spezielle Sprechstunde
angeboten, bei der mit modernen Messverfahren die Ursache festgestellt werden kann.
Urogynäkologische Sprechstunde
Aufgrund der steigenden Lebenserwartung sind viele Frauen von Blasenschwäche oder auch
Senkung des Beckenbodens betroffen. Wir möchten Mut machen, uns bei Problemen anzusprechen und
bieten dazu eine Sprechstunde an.
Zunächst wird eine ausführliche Anamnese erhoben. Danach folgt eine normale gynäkologische
Untersuchung. Ergänzend wird eine Ultraschalluntersuchung der inneren Geschlechtsorgane und der
Blase, der Harnröhre sowie des Beckenbodens durchgeführt. Falls notwendig wird eine dann eine
Blasenmessung durchgeführt. Dazu wird ein dünner Katheter in die Harnröhre eingeführt und die
Blasenfüllung und der Harnröhrendruck auch unter körperlicher Belastung (Husten) gemessen. Diese
Untersuchung ist etwas unangenehm, ermöglicht aber eine genaue Diagnose, um die richtige Behandlung
auszuwählen.
Die Anmeldung erfolgt über die Ambulanz (Tel.: 0221/8907-2753).
