Die Viszeralchirurgie der Klinik für Chirurgie
Köln-Holweide umfasst Operationen der Bauchorgane (Speiseröhre, Magen, Leber, Bauchspeicheldrüse,
Milz, Darm, Enddarm), der Schilddrüse und Nebenschilddrüse sowie des Bauchwand- oder Leistenbruchs.
Neben gutartigen und bösartigen
Tumoren des
Verdauungstrakts behandelt die Klinik für Chirurgie Köln-Holweide unter anderem:
• Darmverschluss
• Divertikulose (Krankheit des Dickdarms mit vielen kleinen Ausstülpungen der Schleimhaut)
• Akute Blinddarmentzündung
• Reflux (Erkrankung der Speiseröhre durch Rückfluss von Magensäure „Sodbrennen“)
• Bauchwand- oder Leistenbruch (Hernie)
• Gallenerkrankungen
• Chronische Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa
Chirugische Endoskopie
Häufig werden Untersuchungen minimal-invasiv mit Spiegelgeräten (endoskopisch)
durchgeführt. Hierzu gehören Spiegelverfahren der Speiseröhre, des Magens, des Dünndarms, des
Gallen- und Bauchspeicheldrüsengangs, des Dickdarms und des Enddarms, Druckmessung und Säuremessung
der Speiseröhre, Druckmessung im Enddarm. Spiegeluntersuchungen dienen diagnostischen und
therapeutischen Zwecken (z.B. Abtragung von Polypen).
Die Endoskopie verfügt über das System
EVIS EXERA II mit einer innovativen Technik, deren Kameras Bilder der Oberflächen
des Körperinneren und HDTV (High Definition Television) erzeugen. Gleichzeitig kann die
Farbfiltertechnik NBI (Narrow Band Imaging) eingesetzt werden. Durch die Kombination von HDTV und
NBI entsteht ein plastisches, dreidimensional wirkendes Bild. Selbst kleinste Veränderungen der
Schleimhautoberfläche sind damit gut sichtbar, die Suche nach möglichen Tumoren wird deutlich
erleichtert. Die neue Technik wird nicht nur zu diagnostischen, sondern auch zu therapeutischen
Maßnahmen eingesetzt: Gewebeproben können noch gezielter entnommen werden.
