>  Krankenhäuser  >  Krankenhaus Holweide  >  Anästhesie  >  Leistungsspektrum
Krankenhaus Holweide
Leistungsspektrum

In der Anästhesieabteilung beginnt die Vorbereitung mit einem Aufklärungsgespräch und der Auswahl des individuell bestgeeigneten Narkoseverfahrens. In unserem Krankenhaus werden im operativen Bereich pro Jahr etwa 12.000 Narkosen durchgeführt. Dabei kommen Allgemeinanästhesien wie Regionalanästhesien gleichermaßen zum Einsatz. Bei großen Eingriffen im Brust- und Bauchraum wird die Vollnarkose häufig mit einem Schmerzkatheter im Bereich der Wirbelsäule kombiniert. Dieses Verfahren ermöglicht eine effektive Schmerztherapie nach der Operation, minimiert Nebenwirkungen von Medikamenten und begünstigt somit eine raschere Erholung.

Nach der Operation werden Patientinnen und Patienten in unserem Aufwachraum mit 10 Betten überwacht. Hier wird direkt nach der Operation für Schmerzlinderung gesorgt und Kreislauf und Atemfunktion überwacht. Eltern dürfen ihre Kinder nach der Operation im Aufwachraum begleiten.

Da unsere geburtshilfliche Klinik die höchste Zahl an Geburten in NRW aufweist, ist die Betreuung von Schwangeren mit Wehenschmerzen im Kreißsaal ein besonderer Schwerpunkt. Wir setzen hier Schmerzpumpen ein, die Schmerzmittel über einen Periduralkatheter infundieren und ein selbständiges Abrufen zusätzlicher Dosen erlauben. Durch den Einsatz dieser Pumpen und einer speziell abgestimmten Kombination von Medikamenten wird zum einen größtmögliche Sicherheit, zum anderen eine bestmöglich angepasste Schmerztherapie bewirkt. Bei der Kaiserschnittentbindung werden in ca. 90 % der Fälle Regionalanästhesieverfahren angewendet, u.a., damit die Mutter möglichst früh Kontakt zu ihrem Kind aufbauen kann.

Auf der Intensivstation mit 19 Betten betreut ein interdisziplinäres Team aus Ärzten der Anästhesie und den Kliniken für Innere Medizin und Chirurgie die Patientinnen und Patienten. Hier arbeiten wir, wie auch im Operationssaal, mit Geräten der neuesten Generation. Behandelt werden Patienten nach großen Operationen sowie Patienten, die aufgrund ihrer Erkrankung einer aufwendigen Therapie, z.B. künstliche Beatmung, Dialyse und Sepsistherapie, bedürfen. Patientinnen und Patienten können während ihres Aufenthalts auf der Station selbstverständlich von ihren Angehörigen besucht werden.

Auf die Behandlung von Schmerzen legen wir großen Wert. Die Gestaltung der Schmerztherapie nach Operationen wird individuell festgelegt und wird, je nach Art des Eingriffs, oral (Tropfen oder Tabletten), intravenös, mittels Schmerzpumpe (PCA) oder Periduralkatheter durchgeführt. Neben der Behandlung vom Schmerzen nach der Operation wird im Rahmen eines konsiliarischen Schmerzdienstes für stationäre Patienten mit chronischen Schmerzen (z.B. Tumorschmerzen) versucht, eine optimale Therapieform zu finden. Neben einer bestmöglichen medikamentösen Einstellung finden alle modernen Verfahren der Schmerztherapie und Palliativmedizin Anwendung

Weitere Fragen zu der Vorbereitung und Durchführung einer Narkose oder zur Schmerztherapie können Sie in einem persönlichen Gespräch in unserer Sprechstunde (0221/8907-2689) oder in unserer Ambulanz mit einem Anästhesisten führen.


Seite zuletzt geändert am 08.04.10
Chefarzt
Herr Priv.-Doz. Dr. med.
J. Lynch

Sekretariat:
Frau S. Hoffmann-Spiegel
Tel.: (0221) 8907-2689
Frau A. Lang
Tel.: (0221) 8907-2291
Fax: (0221) 8907-2690

Sprechzeiten:
Nach Vereinbarung