Wir möchten die Kreativität und Spielfähigkeit des Kindes erhalten und es so bei der Bewältigung von Krisen und bei der Genesung stärken.

Arbeitsgruppe „Experimentelle Onkologie“

 

In der Abteilung für Kinderonkologie/-Hämatologie des Kinderkrankenhauses Amsterdamer Straße wird in einem biomedizinischen Sicherheitslabor im Haus 30 des Krankenhauses Merheim, Kliniken der Stadt Köln gGmbH, Ostmerheimerstrasse 200, 51109 Köln, klinisch und molekularbiologisch geforscht.
 
 

AG Experimentelle Onkologie des Kinderkrankenhauses Köln, Standort Klinik Merheim

Die Arbeitsgruppe Experimentelle Onkologie ist 2003 in der Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Onkologie/Hämatologie der Charité Berlin von Dr. Dr. A. Prokop gegründet worden. Dort sind in der AG Experimentelle Onkologie zahlreiche neue hochwirksame Verbindungen gegen Tumore und Leukämien entdeckt und weiterentwickelt worden. Forschungsergebnisse der AG Experimentelle Onkologie führten direkt zu einer Verbesserung der internationalen Therapiestrategie bei der Rückfallerkrankung der häufigsten Leukämie im Kindesalter (ALL-Rezidiv).

Am 1.3.2009 ist die Forschergruppe von der Charité Berlin an die Kliniken der Stadt Köln gewechselt. Die Arbeitsgruppe ist vollständig über Drittmittel finanziert. Sie wird von verschiedenen Stiftungen, der Deutschen Forschergemeinschaft (DFG) und durch private Spendengelder finanziert.
 
In der AG Experimentelle Onkologie arbeiten verschiedene Berufsgruppen, wie Ärzte, Biotechnologen, Biochemiker, Chemiker, Biologen, medizinisch technische Angestellte (MTA) und biologisch technische Angestellte (BTA). Bei uns werden die verschiedenen Berufsgruppen auch ausgebildet. Ebenso können Akademiker in den verschiedenen Studienfächern ihre Bachelor-, Master-, Diplomarbeiten oder Dissertationen anfertigen.  
 
Hier werden neue Wirkstoffe gegen bösartige Erkrankungen wie Tumoren oder Leukämien entwickelt. Diese sollen Resistenzen von Tumorzellen gegen herkömmliche Medikamente überwinden können. Die Arbeitgruppe ist Mitglied der Forschergruppe der Deutschen Forschungsgemeinschaft „ Biologische Wirkung metallorganischer Wirkstoffe“ (DFG FOR 630), wo speziell metallhaltige Wirkstoffe auf ihre Fähigkeiten untersucht werden, selektiv resistente Tumor- und Leukämiezellen zu vernichten. In dieser DFG-Forschergruppe besteht eine enge Kooperation und Vernetzung mit 10 führenden deutschen Arbeitsgruppen dieses Forschungsschwerpunktes.
 
Zum anderen beschäftigt sich die Forschergruppe mit dem Mechanismus des durch Medikamente (Zytostatika) ausgelösten Zelltodes (Apoptose) in bösartigen Zellen. Hierbei werden Resistenzmechanismen nach Behandlung von Tumorzellen mit Zytostatika identifiziert, um diese durch Kombination verschiedener Medikamente überwinden zu können. So können auf Wunsch Tumorzellen von Patienten, welche durch herkömmliche Therapie nicht erfolgreich behandelt werden konnten, in Kultur genommen werden und auf Zytostatika-Resistenz in vitro untersucht werden. Auf diese Weise kann für Patienten des Kinderkrankenhauses mit Therapie-resistenten Erkrankungen eine individuelle Behandungsstrategie entwickelt werden.
 

Die Forschergruppe „Experimentelle Onkologie“ ist zu 100% über Drittmittel finanziert. Wir danken folgenden Förderern, die unsere Forschung mit ihrer Unterstützung ermöglicht haben:

  • DFG
  • Carreras-Stiftung
  • Pharmacia
  • Innovartis/Schärfe
  • Kind-Philipp-Stiftung
  • Berliner Krebsgesellschaft
  • KINDerLEBEN e.V.
  • VW-Stiftung
  • Förderverein des Kinderkrankenhauses Köln
  • REWE
  • KölnBall
  • Blankenheimerdorf e.V. zur Förderung krebskranker Kinder
  • Dr. Kleist-Stiftung
  • Koch-Stiftung

 

Seite zuletzt aktualisiert am 9/11/2015 Seite Drucken