Kontinent werden, kontinent bleiben - Inkontinenz ist heilbar!
Rheinisches Kontinenzzentrum lädt ein zu einer Informationsveranstaltung zu Harn- und
Stuhlinkontinenz am 20.01.2010, 18 Uhr, im Krankenhaus Köln-Holweide
Das Rheinische Kontinenzzentrum, ein Netzwerk von Experten zur Behandlung von Inkontinenz,
lädt ein zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung zu Harn- und Stuhlinkontinenz unter dem
Titel „Kontinent werden, kontinent bleiben – Inkontinenz ist heilbar!“ am 20.01.2010, 18.00 –
19.30h, im Krankenhaus Holweide, Hörsaal, Neufelder Str. 32, 51067 Köln-Holweide.
In Kurzvorträgen werden Dr. Friedrich Moll, Oberarzt der Klinik für Urologie, Frau Barbara Peveling, Oberärztin der Frauenklinik, sowie Dr. Dirk Wasmuth, Oberarzt der Chirurgie, diagnostische und therapeutische Möglichkeiten allgemeinverständlich erläutern. Dabei geht es sowohl um Harn- als auch um Stuhlinkontinenz. Im Mittelpunkt der Veranstaltung, die von Sebastian Hempfling moderiert wird, stehen die Fragen der Besucherinnen und Besucher. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Einzelheiten können Sie der beiliegenden Einladung entnehmen.
In Kurzvorträgen werden Dr. Friedrich Moll, Oberarzt der Klinik für Urologie, Frau Barbara Peveling, Oberärztin der Frauenklinik, sowie Dr. Dirk Wasmuth, Oberarzt der Chirurgie, diagnostische und therapeutische Möglichkeiten allgemeinverständlich erläutern. Dabei geht es sowohl um Harn- als auch um Stuhlinkontinenz. Im Mittelpunkt der Veranstaltung, die von Sebastian Hempfling moderiert wird, stehen die Fragen der Besucherinnen und Besucher. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Einzelheiten können Sie der beiliegenden Einladung entnehmen.
Bei Fragen steht Herr Prof. Dr. Friedrich Wolff, Ärztlicher Direktor des Krankenhauses
Holweide, Tel.: 0221/8907- 2736, gerne für weitere Auskünfte und Gespräche zur Verfügung.
Wir bitten um Ankündigung der Veranstaltung. Zur Berichterstattung laden wir herzlich ein.
Hintergrund:
Bei der Stuhlinkontinenz ist die Fähigkeit, Stuhl zu halten bzw. den Zeitpunkt der Darmentleerung selbst zu bestimmen, gestört. Nach Angaben des Selbsthilfeverbandes Inkontinenz e.V. leidet ca. 1 % der Bevölkerung darunter, in der Bundesrepublik Deutschland mindestens 800.000 Personen. Anale Inkontinenz ist für viele Betroffene ein Tabuthema. Auch das Expertenwissen schwankt, so dass vielen Patientinnen und Patienten nicht die mögliche Hilfe zukommt.
Wir bitten um Ankündigung der Veranstaltung. Zur Berichterstattung laden wir herzlich ein.
Hintergrund:
Bei der Stuhlinkontinenz ist die Fähigkeit, Stuhl zu halten bzw. den Zeitpunkt der Darmentleerung selbst zu bestimmen, gestört. Nach Angaben des Selbsthilfeverbandes Inkontinenz e.V. leidet ca. 1 % der Bevölkerung darunter, in der Bundesrepublik Deutschland mindestens 800.000 Personen. Anale Inkontinenz ist für viele Betroffene ein Tabuthema. Auch das Expertenwissen schwankt, so dass vielen Patientinnen und Patienten nicht die mögliche Hilfe zukommt.
Harninkontinenz ist ein Problem, das in der zweiten Lebenshälfte etwa 50 Prozent
der Bevölkerung betrifft. Frauen sind dabei aufgrund ihres schwächeren Bindegewebes und ihrer
schwächeren Beckenbodenmuskulatur wesentlich häufiger betroffen als Männer. Hinzu kommen hormonelle
Veränderungen in den Wechseljahren, in der durch den Östrogenverlust das Gewebe schwächer wird.
Auch das Überdehnen des Beckenbodens oder die Störung der Nervenversorgung nach einem
Geburtsvorgang kann zu Störungen der Haltefunktion führen. Da es sehr unterschiedliche Formen der
Inkontinenz gibt, ist eine schrittweise Aufdeckung der Ursachen und eventueller körperlicher
Funktionsstörungen erforderlich, um die richtige Behandlungsmethode wählen zu können. Je nach
Ursache gibt es verschiedene Therapien – von Physiotherapie über medikamentöse Behandlung bis zur
Operation.
-mf-
Seite zuletzt geändert am 21.01.10
