Die Endoskopieabteilung / medizinische Funktionsdiagnostik im Krankenhaus Köln-Holweide ist
in neuen Räumlichkeiten in Betrieb gegangen. Empfangen werden Patientinnen und Patienten ab sofort
an einer eigenen Anmeldung. Von dieser zentralen Anlaufstelle aus werden sie in einen der großen
hellen Untersuchungsräume weitergeleitet. Die Endoskopie verfügt über vier statt bisher zwei
Untersuchungszimmer, die Funktionsdiagnostik wurde um drei Räume erweitert.
Der neue Bereich zeichnet sich durch Helligkeit, Großzügigkeit und eine freundliche Atmosphäre aus. Im Zuge des Umbaus wurde auch die Geräteausstattung erweitert. Die Endoskopie verfügt nun über alle modernen Untersuchungsmöglichkeiten – von allen gängigen Spiegelverfahren des Magen-Darm-Trakts bis zu Spezialverfahren ph-Metrie zur Säuremessung bei Reflux, Single-Ballon-Enteroskopie für Dünndarmdiagnostik und –therapie sowie Kapselendoskopie für Dünn- und Dickdarm.
Während der Untersuchungen läuft auf Wunsch der
Patienten Musik, denn Untersuchungen haben gezeigt, dass beruhigende Musik beispielsweise bei
Darmspiegelungen sich positiv auswirkt und der Bedarf an Beruhigungs- oder Betäubungsmitteln senkt.
Im Bereich der Funktionsdiagnostik können ab sofort EKG-Untersuchungen ganztägig angeboten werden.
Erstmalig kann so eine regelmäßige Schrittmachersprechstunde angeboten werden. Neu ist zudem ein
eigener Aufwachraum, so dass die Patientinnen und Patienten nach einem Eingriff nicht mehr auf
Bettenstationen verlegt werden müssen. Die ist angenehmer für die Patienten und eine
Arbeitserleichterung für die Beschäftigten. Die Sanitär- und Stromversorgung wird in allen
Untersuchungsräumen über Deckenampeln geregelt. Stolperfallen in Form von Kabeln oder O2-Schläuchen
werden verhindert und die Anbindung an Monitore oder Sauerstoff erleichtert.
Die Bedingungen für Patienten und Beschäftigte haben sich insgesamt deutlich verbessert. Der
Empfang bildet den Mittelpunkt des Bereichs, von dem aus die Abläufe gesteuert werden. Während die
Untersuchungen vorher in räumlich sehr beengten Räumen ohne Tageslicht stattfanden, finden
Patienten und Mitarbeiter nun großzügig gestaltete helle Untersuchungsplätze vor.
